Nachwuchskünstlerin stellt in Alt-Erkrath aus

Nachwuchskünstlerin stellt in Alt-Erkrath aus

Aller Anfang ist schwer und das die Früchte in der Kunstszene sehr hoch hängen ist wohl jedem Kreativen nur allzu bekannt. Die Neanderartgroup möchte nun jungen Einsteigern eine Plattform bieten, bei der sie ihre ersten Schritte in die Kunst gehen können.

"Young galerie" ist das neue Ausstellungsformat, das ab jetzt in den Räumlichkeiten der Caritas-Begegnungsstätte stattfinden wird.
Die Lokation im Herzen von Alt-Erkrath bietet ideale Bedingungen für Künstlerinnen und Künstler die ihre erste Ausstellung der Öffentlichkeit präsentieren möchte.

Die Düsseldorferin Laura Paetke hat sich dieser Herausforderung gestellt. Bei einem Treffen in der Galerie Artroom lernte Ralf Buchholz die Künstlerin kennen. Sie hatte eine Mappe ihrer Arbeiten dabei und Buchholz fand das Gesehene sehr interessant. Kurzum unterbreitete er der 32-Jährigen das Angebot einer Ausstellung in Erkrath.
Seit kurzem hängen nun elf Bilder der (Neu)Künstlerin in den hellen Räumlichkeiten der Caritas, einer zentralen Lokation mit viel Publikumsverkehr.

Laura Paetke interessierte sich schon immer für Kunst doch erst Anfang diesen Jahres griff sie selber zu Farben und Pinsel. Strukturen und Verbindungen spielen in ihren Bildern eine entscheidende Rolle. Die Motive sind nie geplant, die Strichführung und die Auswahl der Farben hingegen schon. Alle Arbeiten haben eine persönliche Aussage und drücken ihre Gefühle, Stress, Gedanken und Lebensfreude aus. Mit ihrer Kunst gelingt es ihr, sich am besten über ihre momentane Gefühlslage auszudrücken. Dabei haben sie der belgische Maler Margritte und der Österreicher Gustav Klimt besonders stark inspiriert.

Zur Zeit malt Laura Paetke noch zu Hause, hat allerdings auch schon Kontakt zu einer Ateliergemeinschaft aufgenommen, um ihre kreativen Träume in einer professionelleren Umgebung freien Lauf zu lassen. Denn das Malen möchte sie auf jeden Fall weiter ausbauen, ihre Technik verfeinern und auch gerne mit anderen Materialien experimentieren.
Die Ausstellung,, Struktur und Lebendigkeit" ist noch bis Ende Dezember, mit einer kurzen Unterbrechung, in den Räumlichkeiten der Caritas Begegnungsstätte, Gerberstraße 7 zu sehen.

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