Schülerinnen und Schüler kommen zurück nach Alt-Erkrath Rat beschließt Übergangsstandort für Grundschule Johannesschule

Alt-Erkrath · Der Stadtrat hat die Errichtung einer Schulcontaineranlage als Übergangslösung für die Johannesschule beschlossen. Die Untersuchungen des aufgrund statischer Mängel nicht nutzbaren Schulgebäudes in Alt-Erkrath haben gezeigt, dass die Sanierungsarbeiten einen hohen technischen, finanziellen und zeitlichen Aufwand erfordern.

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Da die bisher von den Grundschulkindern genutzten Container an der Rankestraße jedoch ab Mitte des Jahres für den Betrieb des neuen Schuldorfes des im Mai 2025 abgebrannten Gymnasiums und der Realschule Hochdahl benötigt werden, war eine neue Lösung erforderlich. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Stadtrates waren die schnelle Umsetzbarkeit der Maßnahme sowie die Lage auf dem eigentlichen Schulgelände.

Die rund 46 Klassenraummodule werden bis Juni im östlichen Teil des Schulhofes vor dem Verwaltungsgebäude errichtet, die notwendigen Vorarbeiten beginnen schnellstmöglich. Damit können die Schülerinnen und Schüler der sanierungsbedürftigen Grundschule an ihren ursprünglichen Schulstandort in Alt-Erkrath zurückkehren. Dadurch entfallen auch die bislang notwendigen Busfahrten zwischen dem Unterrichtsort an der Rankestraße und der Nachmittagsbetreuung an der Hölderlinstraße. Das umfassende Ergebnis der statischen Prüfung des Schulgebäudes aus dem Jahr 1962 sowie eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung werden voraussichtlich Mitte Februar 2026 vorliegen.

„Mit den Klassenraummodulen schaffen wir eine praktikable und kurzfristig umsetzbare Lösung, die den Kindern wieder einen Schulalltag am vertrauten Standort ermöglicht“, erklärt Bürgermeister Christoph Schultz. „Zugleich gewinnen wir die notwendige Zeit, um die weiteren baulichen und wirtschaftlichen Fragen rund um das Schulgebäude zu beantworten und dann umzusetzen.“ Die Containeranlage ist als zeitlich begrenzte Interimslösung vorgesehen. Bei der Planung und Umsetzung arbeitet die Verwaltung eng mit der Schulleitung und den zuständigen Gremien zusammen, um einen reibungslosen Ablauf für die Schulkinder, Eltern und Lehrkräfte sicherzustellen. Die Gesamtkosten des Ausweichstandortes belaufen sich auf voraussichtlich rund 3,3 Millionen Euro.