Kunstlehrerin Swantje Fuhrmann begleitete die Schüler der zehnten Klasse und stellte mit ihnen die so genannten „Korallenmodelle“ vor. Carsten Lummert war verantwortlich für 14 Schüler der Klasse 12, mit denen er einen sehr interessanten Film aus Kohlezeichnungen als Comic erstellte. Es gab auch Kohlezeichnungen in Papierform, die im Rahmen an den Wänden hingen.
Der Titel „Metamorphosen“ wurde genommen, um die vielfältige Auseinandersetzung mit dem Wandel als grundlegendes Prinzip des Lebens zu dokumentieren. Mit dem Begriff „Metamorphose“ werden biologisch, gesellschaftlich oder persönlich, Übergänge abgebildet.
Swantje Fuhrmann bestätigte, dass sich die Schüler dem Thema „Metamorphosen“ mit großer experimenteller Neugier genähert haben. Mithilfe natürlicher wie künstlicher Werkstoffe – von organischen Materialien (beispielsweise Ton) über Fundstücke aus modernen Kunststoffen und digitalen filmischen Experimenten – entwickelten sie eigenständige Arbeiten, die Wandlungsprozesse auf vielfältige Weise erfahrbar machen. Die Ausstellung lädt dazu ein, diesen Transformationsmomenten nachzuspüren und die unterschiedlichen Formen des Werdens und Vergehens zu entdecken.
Begrüßt wurden die Anwesenden mit einer kurzen Ansprache durch Wolfgang Sendermann (erster Vorsitzender des Förderkreises Kunst und Kulturraum), der noch einmal die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium am Neandertal hervorhob, einer ebenso kurzen Ansprache von Kunstlehrerin Swantje Fuhrmann und Schülern, die die Kunstobjekte hergestellt hatten.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 1. Februar zu den gewohnten Öffnungszeiten des Kunsthauses an der Dorfstraße 9 bis 11.