Grußwort von Christoph Schultz Neujahrsansprache des Bürgermeisters

Erkrath · Liebe Erkratherinnen, liebe Erkrather, ich hoffe, dass sie die Weihnachtstage in Ruhe mit ihrer Familie und Ihren Freunden verbringen konnten. Nun stehen wir am Beginn eines neuen Jahres und ich möchte die Gelegenheit nutzen, kurz innezuhalten, zurückzublicken und einen Blick in die Zukunft zu wagen.

Bürgermeister Christoph Schultz.

Foto: Stadt Erkrath

Liebe Erkratherinnen, liebe Erkrather,

hinter uns liegt ein Jahr, das für viele Menschen einmal mehr herausfordernd war. Der verheerende Brand am Schulzentrum Rankestraße hat im vergangenen Mai zwei Schulgemeinschaften von einem Tag auf den anderen aus dem gewohnten Lern- und Lebensumfeld gerissen. Auch wenn keine Verletzten zu beklagen waren, so ist die Tragweite dieses Ereignisses noch heute zu spüren. Als im September auch noch die Johannesschule aufgrund statischer Mängel gesperrt werden musste und so eine weitere Schule ohne Obdach dastand, waren nicht nur die Lehrkräfte, Eltern und die Schülerschaft niedergeschlagen.

Doch aus dem ganzen Land erreichten uns Unterstützungsangebote, sodass wir binnen weniger Tage Lösungen fanden und buchstäblich aus dem Nichts eine Perspektive schaffen konnten. Für diese Unterstützung bin ich von Herzen dankbar: Der Stadt Düsseldorf, meinen Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung, und allen Beteiligten am Schulleben, besonders den Schülerinnen und Schülern mit ihren Eltern und allen Lehrkräften, die mit großem Einsatz die derzeitige Situation meistern. Gleichzeitig steht Erkrath wie alle Kommunen im Land vor enormen Herausforderungen. Der Erhalt unserer Infrastruktur, unserer Straßen, Gebäude und Plätze ist unsere größte Aufgabe in den kommenden Jahren.

Gleichzeitig wird das Leben teurer, und die Aufgaben von Bund und Ländern nehmen zu. Das verlagert die Probleme zu uns, auf die Städte. Wir müssen nun Entscheidungen treffen, die nicht immer leicht sein werden. Aber ich versichere Ihnen, dass der Stadtrat mit Weitsicht und Sorgfalt zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger agieren wird. Unterschiedliche Meinungen und Ansichten innerhalb des neugewählten Stadtrates werden dafür Sorge tragen, dass dabei die Bedürfnisse aller Menschen Berücksichtigung finden.

Denn Erkrath steht für Zusammenhalt und Miteinander, das Wert legt auf gegenseitigen Respekt und eine klare Haltung hat, für Frieden und Freiheit! Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wertvoll dieser Zusammenhalt ist.

Das wird deutlich, wenn wir uns daran erinnern, dass 2025 auch ein Jahr der großen Fortschritte für unsere Stadt war. Die neue Feuer- und Rettungswache ist in Betrieb gegangen und sorgt in den kommenden Jahrzehnten für mehr Sicherheit in Erkrath und auch dem gesamten Kreis. Auch bauen wir die interkommunale Zusammenarbeit beim Kinderschutz weiter aus. Der Rat hat eine Nachhaltigkeitsstrategie für die Stadt beschlossen und bei den Großbauprojekten Campus Sandheide, Gymnasium Neandertal sowie Kita Karlstraße werden erhebliche Fortschritte gemacht. Diese Lichtblicke zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Einem Weg, auf dem auch 2026 weitere Projekte folgen werden, die dafür sorgen, dass unsere Stadt modern und liebenswert bleibt. Doch all das gelingt nicht allein durch die Verwaltung oder die Politik. Es gelingt nur gemeinsam mit Ihnen, denn Erkrath, das sind wir alle.

Abschließend danken Ihnen und allen Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen, den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei, den Engagierten in Vereinen, Gruppen und Nachbarschaften in Unterfeldhaus, Hochdahl und Alt-Erkrath. Ich danke Ihnen für Zusammenhalt, für Geduld und Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Ich wünsche Ihnen nun von Herzen ein gesundes, hoffnungsvolles und zuversichtliches neues

Jahr 2026.

Ihr

Christoph Schultz

Bürgermeister der Stadt Erkrath