Kennengelernt hat sich das Paar 1961 in einem Erkrather Textilunternehmen. Während es den in Pianella geborenen Italiener als Gastarbeiter nach Deutschland verschlug, fand die gebürtige Dormagenerin über Neuss und Düsseldorf den Weg nach Erkrath. „Zuerst wollte ich gar nicht, habe mich schließlich aber doch in ihn verliebt“, erinnert sich Therese an den Beginn ihrer Liebe zurück. „Rückblickend waren die Jahre schon ganz gut. Ich kann mich nicht beklagen“, fährt sie augenzwinkernd fort.
Dabei musste das junge Paar zunächst jedoch einige Hürden zusammen meistern. So war nicht nur die Wohnungssuche problematisch, sondern bis zum Ende der 70er Jahre auch der Alltag von reichlich Vorurteilen geprägt. „Es gab Widerstand, egal wo wir hinkamen – schön, dass das gesellschaftliche Leben heute einfacher, toleranter und freier ist“, so das Ehepaar.
Energie, Mut und Kraft für diese herausfordernde Anfangszeit gab ihnen nicht nur der gemeinsame Sohn, sondern auch der familiäre Rückhalt. Heute sind die beiden stolze Großeltern einer gemeinsamen Enkeltochter, die in Erkrath aufgewachsen ist und Grund für den damaligen Umzug der Filippones von Düsseldorf nach Hochdahl war.
Seit mehr als 16 Jahren leben sie nun schon hier und verbrachten ihre gemeinsame Freizeit dabei gerne mit Wandern oder Tanzen. Aber auch zahlreiche Reisen – nicht nur ins geliebte Italien – gehörten dazu. Für Antonio waren die Jahre auch von mehreren Sprach- und Deutschkursen geprägt. Seiner geliebten Frau macht er jedoch noch heute am liebsten in seiner Muttersprache Komplimente und umschreibt ihre liebevollen Charaktereigenschaften freudestrahlend mit den
Worten „molto bella“.