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Positive Bilanz beim Dreck-weg-Tag: Keine wilde Müllkippe mehr

Positive Bilanz beim Dreck-weg-Tag : Keine wilde Müllkippe mehr

Trotz drohender Corona-Viren, einer unberechenbaren Wetterlage und einiger Gruppen, die sich in Eigenregie am Dreck-weg-Tag beteiligten, war gut ein Dutzend Mitstreiter am Samstag dem Aufruf des Bürgervereins Unterfeldhaus-AKTIV zum Frühjahrsputz am Neuenhausplatz gefolgt.

Pünktlich um 10 Uhr hatten sie sich am Treffpunkt vor der Infotafel des Vereins eingefunden. Organisatorin Ulla Grimm freute sich. Die Stadt hielt in diesem Jahr für die Müllsammler eine geradezu luxuriöse Ausrüstung bereit. Neue Eimer, Säcke, Handschuhe, metallene und hölzerne Greifzangen. Und als Belohnung für den Einsatz gab es für jeden zum Abschluss eine Tafel Erkrath-Schokolade. Bilanz der unermüdlichen Aktiven: Es ist im Vergleich zu den Anfangszeiten wesentlich sauberer auf und um den Neuenhausplatz herum geworden. Neben ein paar leeren Flaschen füllten jedoch immer noch zahllose Zigarettenkippen und Kronkorken die Müllsäcke. Trotz aller Besserung standen nach Abschluss der Aktion immerhin neun prall gefüllte Säcke zur Abfuhr durch die städtische Müllabfuhr bereit. „Wir verbuchen diese Entwicklung als einen Erfolg für unsere einmal jährlich durchgeführte Aktion - jetzt schon seit zehn Jahren“,  erklärten die Vorstandsmitglieder des Vereins. Immer wieder seien sie gefragt worden, warum sie das tun. Die Leute würden ja doch wieder ihren Müll  in die Büsche werfen.  „Aber der Einsatz hat sich offensichtlich gelohnt“. meinte Heide Horn rückblickend.   Eins blieb den Aktiven bei aller Besserung allerdings ein Rätsel. Am schmutzigsten war es um die Papierkörbe herum. Und das auf keinen Fall, weil sie überfüllt waren.