„Wir würden es wieder tun“

„Wir würden es wieder tun“

"Es war ein tolles Jahr", dessen sind sich die derzeit noch amtierenden Hoheiten der St. Sebastianer Schützenbruderschaft Elsmarie und Gerhard Hanten sicher.

(tb) "Das Jahr war gesäumt von Höhepunkten." Gemeinsam lässt das Paar das Jahr der Königswürde nochmals Revue passieren. "Unser Höhepunkt war das Titularfest. Dort haben wir alles so hergerichtet, wie wir es uns gewünscht haben." Am 21. Januar dieses Jahres stand die Stadthalle Erkrath nicht still. Gefeiert wurde gleich aus mehreren Gründen. "Nicht nur das Titularfest, sondern auch unsere Goldhochzeit haben wir ordentlich und ausgelassen gefeiert. Zahlreiche liebe Menschen haben diesen Tag für uns besonders gemacht", erinnert sich der König. Anlässlich dieses Festes wurde die Stadthalle ganz im Zeichen der Hantens umgestaltet. "Wir haben ein altes Ölbild unseres Reitstalls auf eine große Leinwand ziehen lassen und somit der Stadthalle unseren eigenen Charakter verliehen. Geschmückt war alles mit Ähren und Hindernissen. Einen solchen Aufwand muss man natürlich nicht betreiben, wir haben es uns aber gewünscht." An Jubiläen hat es im Jahr der Hantens nicht gemangelt. Nicht nur die Goldhochzeit, sondern auch auf 60 Jahre Vereinszugehörigkeit und 90 Jahre Mitgliedschaft beim Reitercorps kann Gerhard Hanten zurück blicken. Ein Grund, dieses Feierjahr mit dem Königsschuss perfekt zu machen.

Dass es zum "goldenen" Schuss im Vorjahr überhaupt erst kam, ist eigentlich eine eigene Geschichte wert. Abgesprochen war der Königsschuss nämlich nicht. "Ganz im Gegenteil. Ich habe nichts gewusst. Das kam für mich ganz überraschend", erinnert sich Elsmarie Hanten. Böse war sie ihrem Gerhard allerdings nicht. "Ich habe ja schon lange davon geträumt, einmal Königin zu sein." Und so startete ein Jahr voller Termine. "Wir sind nicht nur zu den Erkrather Veranstaltungen gegangen, sondern haben auch die benachbarten Vereine besucht. Mettmann, Unterbach und Hubbelrath feiern stets um unser Schützenfest herum", weiß das Paar. Über 25 Veranstaltungen kamen so zusammen. "Man muss sich ja sehen lassen und mitfeiern." Das man als Schützenkönig Zeit braucht, ist für Gerhard Hanten selbstverständlich. "Darauf muss sich auch das neue Paar einstellen!" Schön und lustig war es trotzdem. "Man bekommt so viel Zuspruch und Unterstützung. Da können sich auch der neue König und seine Königin drauf verlassen. Wir werden ebenfalls helfen, wo wir nur können." Hilfreiche Tipps für die kommende Session hat das Paar spontan nicht parat. "Jedes Jahr ist ein bisschen anders und jedes Paar bringt seine eigenen Ideen ein", weiß die amtierende Königin. "Wir können dem Paar nur raten, das Jahr zu genießen. Es ging so schnell vorbei und wir würden es immer wieder machen!" Jetzt fiebert Erkrath seinem neuen Schützenkönigspaar entgegen. Der Königsschuss wird am diesen Freitag gegen 16.30 Uhr erwartet.

Info:
Der amtierende König kann im Folgejahr nicht noch mal König werden. Die Satzung sieht vor, dass der Schuss auf die Königsplakette für fünf Jahre gesperrt ist.

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