Der Gottesdienst war ein Segen

Der Gottesdienst war ein Segen

Bereits zum siebten Mal veranstalteten Rat und Verwaltung gemeinsam für die gesamte Bürgerschaft einen ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Johannes der Täufer.

(tb) Durch Pfarrerin Gisela Kuhn sowie den beiden Herren Pastören Günter Ernst und Martin Scharnowski wurde der Gottesdienst zum wiederholten Mal eine festliche Veranstaltung.
Vorbereitet wurde er gemeinsam von Pastor Günter Ernst, Annette Kirchhoff, Wolfgang Becker, Wolfgang Schriegel und der stellvertretenden Bürgermeisterin Regina Wedding. Der diesjährige Gottesdienst stand unter dem Leitmotiv "Einer trage des anderen Last". "Der Gottesdienst war ein Segen für uns und unsere Stadt", ist sich Regina Wedding sicher. Eingang las die Politikerin gemeinsam mit Annette Kirchhoff positive und negative Schlagzeilen der Tageszeitung vor.

Auch Pastor Martin Scharnowski nahm in seiner Ansprache das Thema auf uns referierte sehr eindrucksvoll über die Thematik, welche jeden von uns persönlich herausfordert. "Ehe ich mich versehe, kann ich selbst mal der Andere sein, der eine Last mit sich herumschleppt, die mich zu erdrücken scheint. Abnehmen können wir die Lasten meistens nicht, aber helfen zu tragen wäre schon eine wichtige Hilfe und erfordert meist weniger Aufwand als wir befürchten." Der ökumenische Gottesdienst hat in Erkrath Tradition und wird von zahlreichen Bürgern gerne angenommen. Die Kollekte kam in diesem Jahr dem Kinderhaus Sandheide zu Gute. Einrichtungsleiterin Annette Kaptaina lieferte einen kurzen Überblick in die Arbeit der städtischen Einrichtung. Abschließend stimmte die Gemeinde das Lied "Manchmal feiern wir mitten im Tag ein Fest" an. "Das passte sehr gut zu der anschließenden Ratssitzung", so Regina Wedding abschließend.

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