Erfolgreicher Auftakt zum Jubiläumsjahr Erkraths

Erfolgreicher Auftakt zum Jubiläumsjahr Erkraths

Feierlich wurde gestern die Auftaktveranstaltung zum Jubiläumsjahr "50 Jahre Stadtrechte Erkrath" in der Stadthalle eröffnet. Sowohl die Stadt, als auch die St. Sebastianus Schützenbruderschaft hatten zu diesem Ereignis mit rund 300 Gästen geladen und das Datum wurde nicht willkürlich gewählt.

(tb) "In nur zwei Tagen vor 50 Jahren hat sich die Landesregierung dazu entschieden, Erkrath die Stadtrechte zu übertragen", weiß Bürgermeister Christoph Schultz in seiner Begrüßungsrede. "Brudermeister Wolfgang Heß hatte die Idee zu dieser Feierstunde und sich dieses Datum gezielt ausgeguckt." Neben den Bürgermeistern aus Velbert und Mettmann, sowie Landrat Thomas Hendele waren zahlreiche Erkrather Bürger, Politiker und Ehrenamtler geladen.

"Erkrath hat eine bewegte Geschichte. 1975 kam Hochdahl dazu, dafür mussten wir Unterbach an Düsseldorf abtreten", so Schultz weiter. Er betonte zudem, das Erkrath eine Stadt der Rituale und Gemeinschaften sei, die an diesem Tag besonders gefeiert werden müssen. Das rund zweistündige Rahmenprogramm bot allerhand Abwechslung. Neben Auftritten der Erkrather Musikschule konnte besonders Gastreferent und gebürtiger Erkrather Prof. Hans Kloft die Gäste in seinen Bann ziehen. Durch eine ausführliche geschichtliche Beleuchtung der Neandertalstadt dürfte so mancher Gast noch etwas über seine Heimat erfahren haben. "Wie fast aller Anfang, ist auch der von Erkrath eher dunkel. Wir befinden uns in einem Grenzland der Geschichte, umrahmt von bedeutenden Städten wie dem römischen Lager Köln oder der Stadt Düsseldorf", so Prof. Hans Kloft zu Beginn seines Vortrags, der auch durch eine Diashow begleitet wurde. Nicht nur die vergangenen 50 Jahre wurden erwähnt, bereits Erkraths Anfänge im frühen 17. Jahrhundert kamen zum tragen. "Erstmalig wurde die Stadt in den sogenannten Visitationsprotokollen genannt."

Die Auftaktveranstaltung ist nur der Beginn eines ganzen Feierjahres. Höhepunkt soll das Jubiläum am 1. bs 3. Juli sein und in der gesamten Stadt gefeiert werden. Zahlreiche Vereine, Organisationen und Einrichtungen planen bereits an Beiträgen zu den bevorstehenden Feierstunden.

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