Ausstellung zum Ende des Zweiten Weltkriegs in der Kreissparkasse Erkrath

Spannende Ausstellung zu Gast in Erkrath : Vom Krieg zum Frieden

Am 8. Mai jährt sich das Ende des 2. Weltkrieges zum 74. Mal. Dieses Datum nehmen Joachim Noack und Peter Krüger, zwei ehemalige Geschichtslehrer des Gymnasiums am Neandertal, zum Anlass der Erkrather Bevölkerung Einblicke in kleine historische Schätze zu gewähren.

Um 11 Uhr wird in den Räumlichkeiten der Filialdirektion der Kreissparkasse Düsseldorf auf der Bahnstraße in Erkrath eine spannende Ausstellung durch Bürgermeister Christoph Schultz eröffnet, die Einblicke in das Alltagsleben der Menschen zur Zeit des Kriegsendes präsentiert. Peter Krüger hat jahrelang spannende Gegenstände aus dieser Zeit gesammelt und deren Geschichte recherchiert, so dass er nun diese vielen historisch wertvollen Gegenstände der Öffentlichkeit präsentieren möchte.

So gibt es beispielsweise Babykleidung aus Fallschirmseide, Salatschüsseln aus Soldatenhelmen und Küchenwerkzeuge aus Handgranaten zu sehen. Die Menschen lebten am Ende des Krieges und in der ersten Nachkriegszeit nach dem Motto „Not macht erfinderisch“ und genau dies kann man an den mehr als 40 Gegenständen sehr gut erleben und spüren.

Joachim Noack, der schon ein Buch über die Geschichte Erkraths in der Nachkriegszeit anhand von Zeitzeugenaussagen zusammengestellt hat, ist der Initiator der Ausstellung. Mit Unterstützung von Marc Hildebrand, dem Vorsitzender der CDU Erkrath, konnte Bürgermeister Christoph Schultz für die Eröffnung der Ausstellung gewonnen werden.

Die Ausstellung wird neun Tage (vom 8. bis einschließlich 19. Mai) in den Räumlichkeiten der Kreissparkasse auf der Bahnstraße zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen sein. Schulklassen der weiterführenden Schulen in Begleitung eines Geschichtslehrers sind herzlich willkommen (bitte bei der Sparkasse anmelden).

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