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Kirche zu Corona-Zeiten: Ab Pfingsten wieder Gottesdienste in den Kirchen

Kirche zu Corona-Zeiten : Ab Pfingsten wieder Gottesdienste in den Kirchen

Ab Pfingstsonntag, 23. Mai nimmt die Evangelische Kirchengemeinde Erkrath die öffentlich gefeierten Gottesdienste wieder auf, aber es gibt weiterhin strenge Auflagen, um eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden.

„Wir öffnen erst eine Viertelstunde vor Beginn des Gottesdienstes die Kirche. Es darf leider nur eine begrenzte Zahl von Gläubigen die Gottesdienste mitfeiern, um den nötigen Abstand zu wahren. Ein Anmeldeverfahren gibt es bei uns nicht“, erklärt Gisela Kuhn, Vorsitzende des Presbyteriums Am Eingang besteht die Pflicht, die Hände zu desinfizieren. Küster oder Presbyter weisen die Plätze zu. Sind alle ausgewiesenen Plätze belegt, ist kein weiterer Zugang möglich und eine Mitfeier des Gottesdienstes leider ausgeschlossen. Alle Gottesdienstbesucher müssen mit eigenem Stift Namen, Anschrift und Telefonnummer in eine ausliegende Liste eintragen, damit bei Erkrankung eines Gottesdienstbesuchers die Infektionskette durch Benachrichtigung der Teilnehmer aufgebrochen werden kann. Diese Listen werden vier Wochen lang im Gemeindebüro aufbewahrt und danach vernichtet. Während des gesamten Gottesdienstes besteht die Pflicht zum Tragen einer mitgebrachten medizinischen Maske, die nur während der Redetätigkeit und mit Abstand der im Gottesdienst Aktiven abgenommen werden darf. „Da der Kirchenraum durchlüftet sein muss, bleiben die Eingangs- und Ausgangstür geöffnet, so dass die Besucher vielleicht zur Sicherheit eine Jacke oder einen Mantel mitbringen.“ Auf die Feier des Abendmahls wird verzichtet und Gemeindegesang ist verboten. „Einen Test brauchen uns die Gemeindemitglieder nicht vorzulegen. Aber wer an einer Erkältungskrankheit leidet, muss zu Hause bleiben“, so Kuhn. Die Toiletten müssen leider geschlossen bleiben. Es wird darum gebeten, außerhalb und innerhalb der Kirchen den nötigen Abstand einzuhalten. Alle, die in einem Haushalt zusammen leben, dürfen zusammen sitzen. Anstelle der Kollekte mit dem Klingelbeutel, stehen beim Verlassen der Kirche Spendenkörbchen am Ausgang bereit. Die Gottesdienste werden längstens 45 Minuten dauern. Anschließend lädt die Kirchenmusikerin draußen zum offenen Singen ein – dabei ist auf einen Abstand von mindestens zwei Metern zu achten. Taufgottesdienste werden bis zum Ende des Jahres nicht öffentlich und nur einmal monatlich an einem Samstagnachmittag unter besonderen Bedingungen gefeiert. Alle Interessenten haben sich entweder bereits gemeldet und werden in den nächsten Tagen über die genauen Terminmöglichkeiten informiert oder melden sich bei Pfarrerin Kuhn oder Pfarrer Kern. Mehr Informationen gibt es im Internet auf www.erkrath.ekir.de.