Natürlich gut Bruchhausen macht mit!

Hochdahl · Tolle Neuigkeiten aus Bruchhausen: Am 30. April wird der erste „Europäische Streuobstwiesentag“ ausgerufen und wir sind mit dem Naturschutzzentrum dabei.

 Silas Andersen (Hephata-Stiftung, li.) und Aaron Lamontagne (Freiwilliges Ökologisches Jahr) auf einer der Streuobstwiesen des Naturschutzzentrums Bruchhausen.

Silas Andersen (Hephata-Stiftung, li.) und Aaron Lamontagne (Freiwilliges Ökologisches Jahr) auf einer der Streuobstwiesen des Naturschutzzentrums Bruchhausen.

Foto: nic

Die Streuobstwiese bekommt ihren eigenen Aktionstag und ist zudem im März 2021 zum Immateriellen Kulturerbe in Deutschland erklärt worden. Ab diesem Jahr soll der „Tag der Streuobstwiese“ jeweils am letzten Freitag im April einen festen Platz in den Jahreskalendern einnehmen. Denn in dieser Jahreszeit stehen in vielen Streuobst-Regionen Europas – dazu zählen die Bretagne, die Normandie, Luxemburg, die Schweiz, Österreich und Slowenien ebenso wie ganz Deutschland – die Hochstamm-Obstbäume in der Blüte. „Auch in Erkrath, und hier vor allem in der Bruchhauser Landschaft, erfreuen die Streuobstwiesen viele Spaziergänger“, sagt Renate Späth, Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Naturschutzzentrums Bruchhausen.

„Wir freuen uns, dass wir diesen Tag künftig nutzen können, um auf Streuobstwiesen als Ort der Biodiversität, der Obstsortenvielfalt, der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), der Erholung und nicht zuletzt auch des Genusses besonderer regionaler Produkte hinzuweisen“, so Karin Blomenkamp, Leiterin des Naturschutzzentrums in Bruchhausen und gleichzeitig passionierte Schaf- und Ziegenhalterin und (Streuobst-)Pädagogin. Auch die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes stellt eine öffentlich sichtbare Anerkennung für alle  Menschen dar, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Streuobst engagieren. „Unsere Streuobstwiesen liefern die Äpfel und Birnen für den „Trink MIT“ – Apfelsaft, ein regionales Qualitätsprodukt unserer niederbergischen Region“, erklärt Späth. „Gerne würden wir den ersten Streuobstwiesentag öffentlich mit einer bunten Veranstaltung auf unseren blühenden Wiesen begehen, aber die Corona-Pandemie und die entsprechenden Schutzverordnungen lassen dies nicht zu.“ Aber das Team aus Bruchhausen freut sich, wenn die Erkrather an diesem Freitag, und natürlich sehr gerne auch am gesamten Wochenende, ihre Blicke bewusst auf diese landschaftlichen Kleinode werfen.

Weitere digitale Angebote zum Thema Streuobstwiesen und ihre Bedeutung für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie als Beispiel einer lokalen/regionalen Kreislaufwirtschaft werden derzeit von den Mitarbeiterinnen des Naturschutzzentrums entwickelt und sind in Kürze zu finden auf der Homepage www.naturschutzzentrum-bruchhausen.de.

(nic)
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