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Bürgerhauswelle Hochdahl: Seit über 20 Jahren geht es auf Sendung

Bürgerhauswelle Hochdahl : Seit über 20 Jahren geht es auf Sendung

Am 28. Dezember 1999 ging die freie Radiogruppe „Die Bügerhauswelle“ zum ersten Mal im Bürgerfunk auf Sendung. Seitdem erfreut sie ihre treue Zuhörerschaft jeden Monat mit einer einstündigen Sendung zu lokalen Themen.

Volker Förster ist der Dienstälteste der Erkrather Bürgerfunktruppe. Seit 30 Jahren macht er hobbymäßig Radio und hat noch immer jede Menge Freude daran. „Das liegt vor allem an unserem tollen Team“, verrät er uns. Das Team, das sind Fritz Winkelhane, Wolfgang Scheurer, Jan Sundermann, Volker Förster und Angela Hauk. „Wir sind eigentlich alle Allrounder in Sachen Radio machen, aber jeder hat sein Lieblingsgebiet.“ So sucht beispielsweise Wolfgang Scheurer in der Regel immer die Musik zum jeweiligen Studiogast heraus und Angela Hauk sorgt für das entsprechende Musikerportrait. Die Studiogäste werden vom gesamten Team ausgesucht. Im Laufe der Jahre sind so eine beachtliche Zahl an Interviewpartnern aus Vereinen, Sport, Kunst und Kultur, Musik und Literatur im Studio im Bürgerhaus Hochdahl ein und aus gegangen.

„Rund 250 Sendungen sind in 20 Jahren bisher über den Äther gegangen und alle Interviewpartner waren spannende Gäste“, so Förster. Zwölf Stunden Arbeit liegen in einem Beitrag - von der Auswahl über die Recherche, Interview, Schnitt und Arrangement. Die Sendungen sind nie live, sondern immer eine Aufzeichnung, die am Ende vor der eigentlichen Ausstrahlung durch Werner Miehlbradt im Auftrag von Radio Neandertal quasi gegengehört werden. „Das passiert aber mittlerweile nur noch pro forma, weil wir durch unsere vielen Dienstjahre, einen hohen Qualitätsstandard erarbeitet haben.“ Hören kann man die Sendungen der Bürgerhauswelle an jedem vierten Dienstag im Monat auf Radio Neandertal. In der Soundcloud stehen Podcasts der jeweils letzten Produktionen zum Streamen und Downloaden bereit. „Wir freuen uns übrigens immer über neue Mitstreiter, die Interesse und Spaß am Radiomachen haben“, so Förster abschließend.

(nic)