„Soziale Stadt“ Sandheide: Neues Büro in der Sandheide

„Soziale Stadt“ Sandheide : Neues Büro in der Sandheide

Das Projekt „Soziale Stadt“ hat in Hochdahl schon einige Änderungen hervorgerufen. Nicht nur bauliche Neuheiten werden Einzug halten, auch die Zukunft des Stadtweihers und die Aufwertung des Stadtteils Sandheide sind im dem Grundgedanken des geförderten Projekts verankert.

Damit Vereine, aber auch Privatpersonen sich aktiv an der Attraktivierung ihres Wohngebietes beteiligen können, besteht die Möglichkeit Fördermittel aus dem Verfügungsfond zu generieren. Bis zu 2.000 Euro für Veranstaltungen stehen den Initiatoren zur Verfügung. Geld, das in der Vergangenheit bereits gut angelegt wurde. „Wir haben schon einige Veranstaltungen auf dem Sandheider Markt initiieren können, darunter Sommer- und Adventsfeste. Zudem gab es Pflanzaktionen in der Sandheide und weitere Gemeinschaftsaktionen“, berichtet Saskia Goebel. Die Quartiersmanagerin vom Büro „Stadt und Handel“ aus Dortmund nahm im August 2018 ihren Dienst in Hochdahl auf und leistet Hilfe bei der Antragstellung zum Verfügungsfond. Diese werden schließlich von einem Stadtteilbeirat, bestehend aus Vertretern von ansässigen Vereinen, Anwohnern und interessierten Bürgern abgesegnet.

Saskia Goebel ist aber auch Ansprechpartnerin rund um das komplexe Regelwerk des Projektes Soziale Stadt. „Immer wieder fragen mich Anwohner, welche Maßnahmen zu dem Förderprojekt zählen“, erklärt die Fachfrau, die sich als Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürgerschaft sieht. Am 7. September dieses Jahres wird Saskia Goebel, die bisher stets die Räumlichkeiten des Jugendtreffs Cube als Büro nutzen durfte, in ihre eigene Büroimmobilie umziehen. „Dieses befindet sich gegenüber des Cubes, also ebenfalls auf dem Sandheider Markt“, so Goebel, die sich nach dreimonatiger Sanierung auf den Umzug freut. Mit viel Liebe zum Detail wurde das vormals triste Büro in eine Vintage-Oase verwandelt.

„Dabei war mir der Gedanke der Nachhaltigkeit sehr wichtig. Ich habe zahlreiche Möbel gebraucht über das Internet erstanden.“ Bis 2023 wird Saskia Goebel als Ansprechpartnerin rund um das Thema Soziale Stadt in Erkrath ansässig sein. „Ich habe aber auch in meinem ersten Jahr schon zahlreiche engagierte Menschen kennengelernt. Die Vernetzung in Hochdahl funktioniert hervorragend und die Leute sind gewillt, sich aktiv zur Belebung ihres Wohnumfelds einzusetzen. Das ist nicht selbstverständlich.“ Eine Änderung wird es künftig in Bezug auf die Öffnungszeiten geben. War Saskia Goebel bisher immer dienstags in Erkrath, wird man die Quartiersmanagerin künftig stets montags in ihrem Büro antreffen. „In der Zeit von 13 bis 14 Uhr habe ich offene Sprechstunde. Insgesamt bin ich aber von 10 bís 16 Uhr in der Sandheide unterwegs.

Info:

Die Büroeröffnung findet am 7. September in der Zeit von 14 bis 19 Uhr statt. Zur gleichen Zeit wird das Nachbarschaftsfest des interkulturellen Beraters Mohamed Assila auf dem Sandheider Markt gefeiert. Herzliche Einladung an alle interessierten Bürger.

(tb)
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