Einweihung des Verdunplatzes Die Schrecken der Schlacht dürfen nicht in Vergessenheit geraten

Hochdahl · Den Gedenkstein für die Schlacht um Verdun gibt es in Erkrath schon viele Jahre. Nun erhält das Mahnmal einen neuen Standort und gibt damit auch einem Platz am Hochdahler Markt einen neuen Namen.

 Das Mahnmal der Schlacht um Verdun hat einen neuen Standort: den Verdunplatz an der Karschhauser Straße, der im September offiziell eingeweiht wurde.

Das Mahnmal der Schlacht um Verdun hat einen neuen Standort: den Verdunplatz an der Karschhauser Straße, der im September offiziell eingeweiht wurde.

Foto: Stadt Erkrath

Der bisher unbenannte Platz an der Karschhauser Straße wird umgewidmet und trägt ab sofort den Namen „Verdunplatz“. Zur offiziellen Einweihung vertrauten einige Gäste auf trockenes Wetter, darunter auch der Landtagsabgeordnete Dr. Christian Untrieser sowie mehrere Mitglieder des Stadtrates.

„Mit der Benennung dieses Platzes möchten wir ein Zeichen setzen“, erklärte Bürgermeister Christoph Schultz. „Die Schrecken der Schlacht um Verdun vor gut 100 Jahren dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Das Mahnmal und die Umbenennung des Platzes sollen an die zahlreichen Opfer des furchtbaren Krieges erinnern und zugleich das Bekenntnis zur deutsch-französischen Freundschaft festigen.“

Im Zuge der Umbenennung zeigen die drei Fahnenmasten der Werbegemeinschaft Hochdahl für zwei Wochen die französische, die deutsche sowie die europäische Flagge. Begleitet wurde die Veranstaltung von Mitgliedern des Blasorchesters der Jugendmusikschule, die unter der Leitung von Peter Mokroß die französische und die deutsche Hymne spielten und zum feierlichen Abschluss die Europahymne „Freude schöner Götterfunken“ erklingen ließen.

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