Bürgermeister begrüßt neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger Einbürgerungsfeier im Erkrather Rathaus

Erkrath · Regelmäßig kommen neu eingebürgerte Erkratherinnen und Erkrather bei einer Einbürgerungsfeier im großen Sitzungssaal im Rathaus an der Bahnstraße zusammen, um den Erwerb ihrer neuen Staatsbürgerschaft zu feiern. Gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Schultz und Torsten Gumbrecht, Leiter der Abteilung Integration, feierten Anfang Mai 22 Männer und Frauen aus sieben Nationen bei Kaffee und Kuchen den Abschluss ihres teilweise mehrjährigen Einbürgerungsverfahrens.

Bürgermeister Christoph Schultz (1.v.r.h.) und Torsten Gumbrecht, Leiter der Abteilung Integration (4.v.l.), begrüßten Erkraths neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger im Rathaus.

Foto: Stadt Erkrath

Im persönlichen Gespräch berichten sie von ihrer Heimat, die Wege, die sie nach Deutschland geführt haben und ihrem neuen Leben in Hochdahl, Unterfeldhaus oder Alt-Erkrath. Die neuen Erkratherinnen und Erkrath stammen ursprünglich aus Syrien, Russland, der Türkei, El Salvador, Marokko und Belarus. Während einige ursprünglich aus beruflichen Gründen, für ein Studium oder im Rahmen des Familiennachzugs nach Erkrath kamen, berichteten andere davon, dass sie sich aufgrund von Krieg, Vertreibung oder politischer Verfolgung für eine Flucht nach Deutschland entschieden hatten.

Erstmals nahmen auch US-amerikanische Staatsangehörige an der Veranstaltung teil, die sich nach gesetzlichen Änderungen zur doppelten Staatsbürgerschaft und jahrelangem Aufenthalt in Erkrath für die Einbürgerung entschieden haben. Bürgermeister Christoph Schultz begrüßte alle neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger im Namen des Stadtrats und der Verwaltung in Erkrath und betonte die Bedeutung ihrer Entscheidung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Mit Ihrer Einbürgerung setzen Sie ein Zeichen dafür, dass Sie Verantwortung übernehmen und Teil unserer demokratischen Gemeinschaft sein wollen.“

Zu den neu Eingebürgerten gehörte auch die Vorsitzende des Erkrather Jugendrates, Thouria Zaidan. Sie hatte gemeinsam mit ihren Geschwistern die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt. Die 19-jährige ermutigte die Anwesenden, sich gesellschaftlich und auch politischen einzubringen: „Ob durch ein Ehrenamt, in

Vereinen, politischen Parteien oder auch im Jugendrat oder im Ausschuss für Chancengleichheit und Integration – in Erkrath gibt es viele Möglichkeiten, sich zu beteiligen.“ Im persönlichen Austausch mit Bürgermeister Christoph Schultz und Torsten Gumbrecht nutzten viele Neubürgerinnen und Neubürger anschließend die Gelegenheit, Fragen zum Leben in Erkrath zu stellen und über persönliche Anliegen wie den Bedarf an neuem Wohnraum, Wünsche für die Verbesserung des Nahverkehrs sowie der lokalen Infrastruktur zu sprechen.