Während die Preise für den Treibstoff und Gas explodiert sind, blieb der Strom Preis, Dank der alternativen Energien, fast gleich. Die geplante Reform ist eine Politik gegen den Mittelstand, die Häuslebauer. Die geplante Reform ist eine Politik gegen das lokale Handwerk.
Das marktwirtschaftliche Prinzip von Angebot und Nachfrage wird außer Kraft gesetzt! Mit jedem Watt das durch alternative Energien, in Deutschland, erzeugt wird sinkt jedoch die Nachfrage nach Öl und Gas. Somit wird es auch dort zu einer Preissenkung kommen.
Ich spreche mich nicht gegen Großanlagen aus, sondern möchte alle Möglichkeiten nutzen die uns unabhängig machen und der Wirtschaft einen Standortvorteil bieten.
Mit den dezentralen PV-Anlagen wird das Stromnetz begrenzt entlastet. Somit wären, in einem gewissen Umfang, Kapazitäten frei für die Durchleitung von alternativ gewonnen Strom der Hunderte Kilometer entfernt produziert aber nicht benötigt wird. Es wäre vielmehr Aufgabe von Frau Reiche (CDU) das Stromnetz und Speicher zügig auszubauen!
Auch der Anschlag auf das Berliner Stromnetz am 3. Januar und der vereitelte Anschlag auf das Umspannwerk Unterfeldhaus Anfang Januar 2026 mahnen uns die Stromversorgung zu dezentralisieren.
Aus diesen Gründen bin ich für den Ausbau der Klein-PV Anlagen. Diese, im besten Falle, mit einer Wärmepumpe und Speicherkapazitäten. So wird Erkrath, NRW und Deutschland unabhängiger, sicherer und nebenbei wird auch etwas für die Umwelt getan.“
Bernd Herrmann, Erkrath
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