Erkrath macht wichtigen Schritt zur klimafreundlichen Wärmeversorgung Zwischenergebnis zur Kommunalen Wärmeplanung

Erkrath · In Deutschland macht die Wärmeversorgung aktuell mehr als 50 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus und verursacht einen Großteil des CO2-Ausstoßes sowie kontinuierlich steigende Kosten. Die Kommunale Wärmeplanung gehört daher zu den zentralen Bausteinen für eine nachhaltige Stadtentwicklung auf dem Weg zur Klimaneutralität.

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Gemeinsam mit einem Ingenieurbüro und der Technischen Hochschule Düsseldorf erarbeitet die Stadt Erkrath derzeit ein Konzept für eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045. Ziel ist es, langfristig eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Wärmeversorgung für das gesamte Stadtgebiet zu entwickeln. Im bisherigen Prozess wurde der aktuelle Wärmeverbrauch, die bestehende Infrastruktur sowie mögliche Potenziale für erneuerbare Energien in Erkrath untersucht. Auf Grundlage der Ergebnisse zeichnet sich ab, dass zukünftige

Lösungen standortgebunden sein müssen; je nach Gebiet kommen unterschiedliche Versorgungsformen infrage.

Im Stadtteil Hochdahl besteht derzeit ein Fernwärmenetz, das zahlreiche Haushalte mit Wärme versorgt. Perspektivisch soll die Fernwärmeversorgung vollständig dekarbonisiert und schrittweise auf erneuerbare Energien umgestellt werden. In Gebieten, in denen ein zentrales Wärmenetz nicht wirtschaftlich oder technisch sinnvoll ist, werden hingegen individuelle Lösungen künftig an Bedeutung gewinnen. Dazu zählen beispielsweise Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien. Eigentümerinnen und Eigentümern wird daher empfohlen, sich frühzeitig mit den Möglichkeiten der künftigen Wärmeversorgung zu befassen.

Weitere Informationen sowie die Präsentation zu den Analyseergebnissen sind ab sofort online unter www.erkrath.de/waermeplanung abrufbar. Für Rückfragen steht der Fachbereich Umwelt · Klimaschutz per Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0211/2407 6806 beratend zur

Verfügung.