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Kunsthaus Erkrath mit neuem Vorstand: Sie bringen Farbe in die Stadt

Kunsthaus Erkrath mit neuem Vorstand : Sie bringen Farbe in die Stadt

Auf der letzten Mitgliederversammlung des Fördervereins Kunst und Kulturraum Erkrath im Bürgerhaus Hochdahl Ende April, konnte der Vorstand in dem Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr, trotz der Corona-Pandemie, über ein aktives Vereinsleben berichten.

Trotzdem hat die Corona-Pandemie dem Förderkreis Kunst und Kulturraum Erkrath e. V. mit seinem Kunst-Haus Erkrath einiges abverlangt. Schon in 2020 mussten drei Ausstellungen abgesagt werden. In 2021 sind es nunmehr schon fünf Ausstellungen, die nicht durchgeführt werden konnten. Dafür begrüßt der Verein neue Mitglieder und somit sind 68 Kunstschaffende und Kunstinteressierte im Förderkreis Kunst und Kulturraum Erkrath. Bei den abgehaltenen Wahlen wurde der bisherige Vorstand mit Wolfgang Sendermann als Vorsitzender, Roswitha Müller-Krüger als stellvertretende Vorsitzende, Eva Pannée (Schatzmeisterin) und Claudia Cramer von Clausbruch (Schriftführerin) in ihren Ämtern bestätigt. Auch die Kassenprüfer Claudia Knuth und Manfred Schultze-Kasper erhielten das Votum der Mitglieder. Der von Eva Pannée vorgetragene Kassenbericht wurde von den Mitgliedern positiv aufgenommen zumal der Bericht auch den Spielraum für erforderliche und geplante Investitionen aufzeigte. „Für dieses Jahr stehen noch einige Ausstellungen an.

Roswitha Bohmann, die insbesondere durch ihre Stoff- und Wollbilder bekannt ist, stellt im Juli zusammen mit Frank Thiele großartige Wand- und Raumobjekten aus“, so Wolfgang Sendermann. Mit Ferdinand Nilgen kündigt sich auf Einladung des Förderkreises, vom 21. August bis 5. September, ein sehr ungewöhnlicher Künstler an. Ferdinand Nilgen ist seit über vierzig Jahren Zen-Buddhist und Laienmönch. In einem asiatischen Kloster erlernte und erlebte er nicht nur Meditation und Philosophie des Zen- Buddhismus, sondern durch einen alten chinesischen Mönch auch die Kunst des Stechens. Die alte, chinesische Kunst des Skalpell-Papierstiches, steht in Verbindung zu den fernöstlichen Religionen und Philosophien. Obwohl die Chinesen Schwarz als ihr Material gewählt und die Gedankenübermittlung mit einem Pinsel erfolgt, versucht Ferdinand Nilgen dieses Gen-Schwarz, durch den Skalpell-Papierstich sichtbare Gestalt zu geben. Sichtbar auch durch eine dezente Farbigkeit seiner Bilder. Ferdinand Nilgen dürfte wohl der einzige Skalpell-Papierstichkünstler in Deutschland sein.         

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 Vom 17. September bis zum 3. Oktober folgt dann wieder die jährliche Ausstellung der vereinseigenen Künstlern. „Diese Ausstellung beeindruckt immer wieder durch ihre künstlerische und technische Vielfalt.“

Schon Tradition ist die Teilnahme des Kunst-Haus Erkrath an der „neanderland Museumsnacht“. Alle zwei Jahre führt der Kreis Mettmann diese Veranstaltung am letzten Freitag im September – diesmal am 24. September durch.  Der Förderkreis ist nicht nur mit der Mitgliederausstellung im Ausstellungsraum des Kunst-Hauses beteiligt, sondern öffnet auch seine Ateliers. Ob Malerei, Grafik, Fotografie Skulpturen/Installationen, alle Kunstrichtungen sind vertreten. Die Besucherinnen und Besucher werden auch in diesem Jahr wieder mit einem umfassenden Kunstprogramm zum Mitmachen angeregt.

Natürlich ist ebenfalls für das leibliche Wohl gesorgt. „In 2022 wird es auch wieder einen bundesweiten, jurierten und prämierten Kunstwettbewerb geben. Für diese Ausstellung wurden auf der Mitgliederausstellung zahlreiche Themen vorgeschlagen und diskutiert. Große Mehrheit fand das Thema ‚Wandel’.

Die Interpretation dieses Themas verspricht schon jetzt einen vielseitigen und spannenden Kunstwettbewerb und Ausstellung. Der Vorstand und alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler hoffen, dass die Corona-Pandemie uns keinen Strich durch unsere Planung macht“, so Sendermann abschließend.

Mehr Infos zum Kunst-Haus gibt es auf www.kunsthaus-erkrath.de.