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Naturschutzzentrum Bruchhausen: Ein weiteres Jahr ist gesichert

Naturschutzzentrum Bruchhausen : Ein weiteres Jahr ist gesichert

Gute Nachrichten für das Naturschutzzentrum Bruchhausen: Die Erkrather Einrichtung wird weiterhin als Regionalzentrum für Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kreis Mettmann durch das Land NRW gefördert. Der Zuwendungsbescheid von 79000 Euro kam Ende Mai an.

Das Naturschutzzentrum Bruchhausen freut sich über die weitere finanzielle Unterstützung durch das Land NRW für das kommende Jahr. Damit können sowohl die Entwicklung digitaler Angebote als auch Veranstaltungen im Naturschutzzentrum für Schulen und Kitas, für Natur-Arbeitsgruppen und für die Netzwerkarbeit der Umweltbildungszentren im Kreis Mettmann ermöglicht werden. Als die Einrichtung vor 1,5 Jahren, mit Beginn des ersten Lockdowns seine Pforten schließen musste, hat das Team andere Wege entwickelt, um dennoch ein Angebot für Kinder, Jugendliche, Kitas, Schulen und Familien zu schaffen. Digitalisierung war in diesem Moment das Stichwort der Stunde und so findet man auf der Homepage des Naturschutzzentrums Podcasts der FÖJler, Biparcours und Padlets. Mit den sommerlichen Lockerungen finden nun auch nach und nach wieder analoge Angebote vor Ort statt. „Schulklassen und Kitas sind wieder in unserer Einrichtung oder aber auch kleinere private Gruppen“, so Renate Späth (Vorsitzende des Fördervereins des Naturschutzzentrums Bruchhausen).

Derzeit wird an einem Lenkungs-System innerhalb des Naturschutzzentrums gearbeitet, um auch größere Gruppen empfangen zu können. Hinter der Abkürzung „BNE“ versteckt sich der Begriff „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, welches ein  internationales Bildungskonzept ist, das wiederrum im „Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung“ verankert wurde. BNE will Menschen befähigen, Entscheidungen auf der Grundlage von Informationen zu treffen, die die Umwelt schützen, Nachhaltigkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen fördern und weltweite Gerechtigkeit fordern. Das Land Nordrhein-Westfalen hat mit der Landesstrategie „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen“ den Weg für NRW hin zu einer Verankerung von BNE in allen Bildungsbereichen vorgezeichnet. Naturschutz- und Umweltthemen haben in Bildungsprozessen einen hohen Stellenwert. Daher fördert das Land NRW Regionalzentren, die sich mit der Umsetzung von BNE insbesondere in den Bereichen

  • Silas Andersen (Hephata-Stiftung, li.) und Aaron
    Natürlich gut : Bruchhausen macht mit!
  • (v.li.) Renate Späth (1. Vorsitzende des
    Streuobstwiesen sind nun immaterielles Kulturerbe : Gute Nachricht aus Bruchhausen
  • Dr. Christian Untrieser.
    CDU Landtagsabgeordnete Claudia Schlottmann, Martin Sträßer und Dr. Christian Untrieser : Land fördert Kreissportbund Mettmann

 • Naturschutz/Biodiversität

 • Gewässerökologie/Grundwasserschutz und

 • Klimawandel/Klimaanpassung

 innovativ beschäftigen. „Wir bieten in allen Themenfeldern Projekte und Bausteine an und kooperieren in der Umsetzung von BNE mit regionalen Institutionen wie Hochschulen, Einrichtungen wie dem SKFM im Projekt ‚Zweite Chance-Zündstoff’, dem Verein Du-Ich-Wir zum Thema Sprachförderung und Unternehmen.

Wir entwickeln außerdem ein regionales Netzwerk BNE im Kreis Mettmann und ermutigen und begleiten Schulen in der Landeskampagne NRW ‚Schulen der Zukunft’.“

Das Umweltministerium des Landes NRW fördert insgesamt 25 Bildungszentren in Nordrhein-Westfalen. Dazu sagt Umweltministerin Heinen-Esser: „Ob in der unmittelbaren Natur oder in virtuellen Experimentier-Werkstätten – die BNE-Regionalzentren fördern mit ihren vielfältigen Angeboten ein nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag, Nachhaltigkeit in Alltag, Beruf und Freizeit konkret umzusetzen“. Ab 21. August startet in diesem Rahmen das erste „Sandheider Naturcamp“. Es ist ein offener Treff für Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Heimatgarten Sandheide in der Immermannstraße. Das Angebot soll jeden Samstag von 15 bis 17 Uhr stattfinden. Für das kommende Jahr plant das Team rund um Einrichtungsleiterin Karin Blomenkamp die bestehenden Angebote auf „Inklusion“ zu prüfen und dahingehend auszubauen. Dazu fand kürzlich eine Fortbildung im Naturschutzzentrum statt.

www.naturschutzzentrum-bruchhausen.de.">Mehr Informationen zum Naturschutzzentrum Bruchhausen gibt es online auf .

(nic)