Nachlese Die Polizei zum Kontrollbesuch bei der Selbsthilfegruppe MS-Treff Erkrath

Hochdahl · Lieb gewonnene Tradition ist es, wenn im Dezember beim MS-Treff Erkrath eine Lesung stattfindet. Die Selbsthilfe-Gruppe hat sich in diesem Jahr die Krimi-Cops gewünscht und das Einsatzkommando kam, wenn auch personell ein wenig reduziert in die Begegnungsstätte der Johanniter.

Die Krimi-Cops kamen zur Weihnachtsfeier des MS-Treffs Erkrath.

Foto: Timo Kremerius

Nachdem 2024 der Düsseldorf Krimi Autor Jörg Marenski zur Lesung in der Begegnungsstätte der Johanniter zum Jahresabschluss der MS-Selbsthilfegruppe gekommen war, hat sich die Leiterin der Selbsthilfeorganisation, Marion Kremerius, etwas Besonderes einfallen lassen. Es war ein großer Wunsch ihrer Gruppe, dass in diesem Jahr wieder die „Krimi-Cops“ kommen. Sie fragte die „Krimi-Cops“, ob sie zu einer Krimilesung auf ihrer Weihnachtsfeier in der Begegnungsstätte der Johanniter kommen würden.

Und obwohl sie zurzeit völlig ausgebucht sind und ihre Lesungen neben ihrem Dienst einrichten müssen, sagten Carsten Rösler und Ingo Hoffmann sofort zu. Klaus Stickelbroeck war auf einer anderen Weihnachtsveranstaltung und unabkömmlich und der vierte im Bunde, Martin Niedergesähs, noch auf einem Auslandseinsatz. Trotzdem wurde es wie immer auch so heiter. Auch einzeln sind sie unschlagbar, und zu zweit umso mehr. Der Raum bei den Johannitern wurde in jedem Jahr in Teamarbeit durch zahlreiche Mitglieder der Selbsthilfegruppe festlich und weihnachtlich geschmückt. Jeder hatte etwas mitgebracht, sei es Zwiebelkuchen, selbst gemachte Schokolade oder andere Weihnachtsleckereien. Viele Kerzenständer mit leuchtenden Kerzen schmückten die Tische und das lud schon allein zu einem netten, geselligen Abend ein. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Marion Kremerius, ging das Wortspektakel der „Krimi-Cops“ los. Kein Auge blieb dabei trocken. Die anwesenden Ingo Hoffmann, und Carsten Rösler holten das Letzte aus sich raus und unterhielten die MS-Gruppe hervorragend.

In fast zwei Stunden lasen sie Passagen aus einigen ihrer Krimis oder auch Kurzkrimis vor und verstanden es auch immer ihre aufmerksamen Zuhörer mit einzubinden. So verging die Zeit, inklusive einer kleinen Pause, um mit den Cops zu plaudern oder für eine persönliche Widmung in ihren Büchern, rasend schnell. Eigentlich viel zu schnell. Man hätte gerne auch noch länger zugehört. Nach beendeter Lesung wurden die „Krimi-Cops“ mit dem verdienten Applaus belohnt und bekamen von der Leiterin der Gruppe ein paar Leckereien für den Heimweg mit.