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Unterfeldhaus-AKTIV stellt Jahresplanung vor​

Rückblick und Vorausschau : Unterfeldhaus-AKTIV stellt Jahresplanung vor

Die Jahresplanung des Bürgervereins Unterfeldhaus-AKTIV steht. Auf der Jahreshauptversammlung, die traditionell zu Beginn des Jahres mit einem Glas Sekt eröffnet wird, stellte der Vorstand nach einem Rückblick auf das vergangene Jahr den Mitgliedern vor, was für dieses Jahr auf der Agenda steht.

Vor seinen Ausführungen erinnerte Vorsitzender Wolfgang Haase an das Gründungsmitglied Hermann Tersteegen, der als langjähriger Schatzmeister und auch als Beisitzer den Verein stützte. Nach langer Krankheit war er seinem Leiden erlegen. „Wir werden ihn und seine vielseitige Einsatzbereitschaft vermissen“, betonte Haase.

Erster Termin in der Jahresplanung ist - wie in den vergangenen Jahren - nach der Jahresplanung der Dreck-weg-Tag. Nicht nur Mitglieder sind zur Beteiligung aufgerufen. Unrat gesammelt wird rund um den Neuenhausplatz. Bereitwillige Mitstreiter treffen sich an der Infotafel des Vereins am Samstag, 24. Februar, von 10 bis 12 Uhr. Arbeitsmaterial stellt die Stadt zur Verfügung. Anmeldungen nimmt Wolfgang Haase unter Telefon 0211/25 27 07 entgegen. Darüber hinaus ist für den 14. September ein „Cleaning Day“ rund um den Neuenhausplatz geplant. Unterfeldhaus-AKTIV wird sich daran ebenfalls beteiligen.

Für das Frühjahr ist ein „Solarspaziergang“ mit fachkundiger Unterstützung der BürgerSolarBeratung Erkrath geplant. Wie Horst Feldmann, Schatzmeister des Bürgervereins und selbst ehrenamtlicher Solarberater, berichtete, werden dabei mit PV-Anlagen ausgestattete Häuser und Bewohner, die ihr Dach mit einer solchen Anlage ausgerüstet haben, nach ihren Erfahrungen befragt.

Im Rahmen der Reihe „Besuch bei Nachbarn im Gewerbegebiet“ stellt sich im Frühsommer die Glaserei Petervari vor. Dort werden nicht nur gängige Glasscheiben verschiedener Größen, sondern auch kunstvoll gestaltete Glasarbeiten gefertigt, wie Wolfgang Haase berichtete. Bevor dann im Herbst - nach der eindrucksvollen Veranstaltung im vergangenen Jahr - wieder eine Lesung stattfindet, sind für den Sommer noch ein zweiter Bummel durch Unterfeldhaus und ein Vortrag des Erkrather Geschichtsvereins geplant. Bei diesen Veranstaltungen sollen die Teilnehmer Unterfeldhaus näher kennenlernen. Geführt wird zu Orten, an denen der Bürgerverein aktiv geworden ist und per Vortrag in die Entstehungsgeschichte des Stadtteils und seiner Umgebung. Näheres zu allen Termin wird Unterfeldhaus-AKTIV zeitnah veröffentlichen.

Eine Neuwahl des Vorstandes stand in diesem Jahr nicht an, wohl aber durch den Verlust eines Vorstandsmitgliedes die Neuwahl eines Beisitzers beziehungsweise einer Beisitzerin. Wegen Krankheit in Abwesenheit gewählt wurde ohne Gegenstimmen Eva Kerstan. Sie habe sich, wie der Vorstand berichtete, bereits als aktives Mitglied erwiesen und ihre Bereitschaft gezeigt, sich als Beisitzerin für den Verein einzusetzen. Keine Einwände hatte es gegen den Bericht des Kassenprüfers Günther Woelke gegeben und auch der Vorstand war einstimmig entlastet worden.

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Wie Vorstandsmitglied Heide Horn berichtete, nutzten die Mitglieder nach dem offiziellen Teil - beim Verzehr der in der Gastronomie des T 82 Erkrath angerichteten Häppchen – die Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Ulla Grimm, zweite Vorsitzende, berichtete über die von Unterfeldhaus-AKTIV angelegte Blumenwiese, die zurzeit jahresbedingt nicht gerade prächtig anzusehen sei. Ein Zustand, für den manche Bürger leider kein Verständnis hätten. Man könne sie jetzt noch nicht schneiden, da in ihren Stängeln viele Insekten überwintern. Wie sie ankündigte, ist es im März soweit, dann kann die Wiese geschnitten werden.

Thema war auch die von der Stadt Erkrath beendete Bereitstellung von Tüten für die Entsorgung von Hundekot - aus Kostengründen. Die auf Werbung der Stadt von Bürgern aufgestellten Spender für die Tüten - auch Unterfeldhaus-AKTIV betreut zwei – blieben leer. „Ich habe mich bei dem Hersteller nach den Kosten für die Tüten erkundigt“, berichtete Vorstandsvorsitzender Wolfgang Haase den Mitgliedern auf Nachfrage. 1000 Tüten kosten 12,50 Euro, erfuhr er. Eine Investition, für die der Verein künftig einsteht. „Geliefert wurden sie postwendend“, teilte er der Versammlung mit. Beifall bestätigte seine Entscheidung.