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Rund 600 Wünsche hängen an den Weihnachtsbäumen​

Hilfe für Vierbeiner : Rund 600 Wünsche hängen an den Weihnachtsbäumen

Erneut - wie bereits seit mehreren Jahren - unterstützen die Fressnapf-Märkte in Erkrath, Hilden und die Initiative „Underdog“ des bekannten fiftyfifty Projektes. Diesmal hängen an den drei Wunschbäumen insgesamt rund 600 Wünsche obdachloser Tierbesitzer.

In der Vorweihnachtszeit werden von den Obdachlosen Wunschzettel für ihre Fellnasen gesammelt und an die in den drei Fressnapf-Filialen aufgestellten Weihnachtsbäume angeheftet. Neben Futter oder Spielzeug, finden sich dort auch Wünsche wie beispielsweise warme Bettchen oder Mäntelchen für die Hunde. Auch einige Katzenbesitzer sind unter den Obdachlosen, die sich ebenso über eine kleine Überraschung freuen.

Bis Heilig Abend kann man sich bei Fressnapf in Unterfeldhaus (Hilden und Haan) noch den ein oder anderen Wunschzettel pflücken und damit Nächstenliebe für Mensch und Tier schenken. Außerdem gibt es dort auch den beliebten Underdog-Kalender mit Portraits von Hunden obdachloser Menschen, bei dessen Kauf man ebenfalls das Projekt unterstützt.

Das Projekt „Underdog“ von fiftyfifty besteht aus einem Team von vier Tierärzten, die ehrenamtlich arbeiten, einer tiermedizinischen Fachangestellten und einer Diplom-Sozialarbeiterin.

Mit einer rollenden Tierarzt- und Sozialberatungspraxis sind sie auf der Straße unterwegs, um den obdachlosen Menschen und ihren Vierbeinern zu helfen. So führt das Ärzteteam einen Gesundheitscheck durch, entwurmt die Hunde und verteilt Flohhalsbänder. Die medizinische Grundversorgung ist kosten­los, denn die meisten Frauchen und Herrchen haben nicht die finanziellen Mittel für regelmäßige Tierarztbesuche; oft reicht es gerade mal für das Futter.

(nic)