Die Stiftung Naturschutzgebiet Bruchhausen wurde 1989 gegründet, um wesentliche Teile des Natur- und Kulturlandschaftserbes in Bruchhausen sowie im Neandertal zu erhalten. Dazu wurden ihr Flächen übertragen, die in die Erschließung des neuen Stadtteils Hochdahl nicht mehr wie ursprünglich geplant einbezogen werden sollten. Dass die Bruchhauser Feuchtwiesen für den Natur- und Artenschutz erhalten werden konnten, war wesentliches Verdienst der lokalen Naturschutzverbände und engagierter Bürgerinnen und Bürger.
Die Stiftung ist Trägerin des Naturschutzzentrums Bruchhausen, dessen Bedeutung weit über die Stadtgrenzen Erkraths hinausgeht. Zu den jüngsten Meilensteinen zählen die Rezertifizierung des Naturschutzzentrums als Bildungseinrichtung für nachhaltige Entwicklung bis 2030 sowie spendenfinanzierte Klimaschutzmaßnahmen wie die Errichtung einer Photovoltaikanlage und eines zusätzlichen Regenwasserspeichers.
In einem zentralen Punkt sind sich die drei Mitglieder des Vorstands bereits einig: Um die Aufgaben der Stiftung beim Natur-, Landschafts- und Umweltschutz sowie der Umweltbildung langfristig erfüllen zu können, werde es eine zentrale Aufgabe sein, die Stiftung auf eine finanziell tragfähige Basis zu stellen. Hierzu seien gemeinsame Anstrengungen mit dem Kreis Mettmann, der Stadt Erkrath, dem Förderverein des Naturschutzzentrums sowie der lokalen Wirtschaft und den Organisationen der Zivilgesellschaft erforderlich.