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Kreis Mettmann vergibt Plätze für das Freiwillige Ökologische Jahr: Handwerkliches Geschick und Interesse an der Natur gefragt

Kreis Mettmann vergibt Plätze für das Freiwillige Ökologische Jahr : Handwerkliches Geschick und Interesse an der Natur gefragt

Als anerkannte Einsatzstelle zur Durchführung des Freiwilligen Ökologischen Jahres bietet der Kreis Mettmann ab August wieder FÖJ-Plätze an.

Wer Spaß an der Arbeit in der freien Natur hat und noch nicht 27 Jahre alt ist, kann sich mit oder auch ohne Schulabschluss ab dem 15. Februar unter https://foej-bewerbung.lvr.de/verwaltung/login bewerben.Die FÖJ’ler erhalten ein monatliches Taschengeld und nehmen während des Jahres an fünf einwöchigen Seminaren zu Umweltthemen mit anderen FÖJ’lern aus dem Rheinland teil.Robert Scheuß betreut die Teilnehmer des freiwilligen ökologischen Jahres. Sie erwerben jede Menge ökologisches Wissen und handwerkliche Fertigkeiten.

Die FÖJler helfen bei sämtlichen Aufgaben rund um die Pflege und Neuanlage von Biotopen, bei der Amphibienwanderung, beim Aufbau von Infotafeln und auch bei der Betreuung des Wildgeheges Neandertal. Im Spätsommer werden unter anderem jede Menge Wiesenflächen gemäht, um die blütenreiche Artenvielfalt zu erhalten. Im Winter stehen dann Gehölzschnitte auf dem Tagesplan. Zudem helfen sie auch im Wildgehege. Jeden Morgen werden die Auerochsen, Tarpane und Wisente gefüttert und dabei genau beobachtet. So sieht man sofort, wenn ein Tier lahmt oder irgendetwas nicht in Ordnung ist. Danach stehen Reinigungs- und Kontrollarbeiten an. Jeder junge Freiwillige bekommt die Möglichkeit, für zwei Monate ausschließlich im Wildgehege zu arbeiten.

Weitere Informationen zum FÖJ gibt es auch im Internet unter www.foej.lvr.de.