Tierschutz in Erkrath bittet um schnelle Meldung trächtiger Katzen Frühjahr bringt Kittenflut

Erkrath · Mit den ersten warmen Tagen beginnt die Hauptgeburtszeit frei lebender Katzen. Was viele nicht wissen: Eine einzige unkastrierte Katze kann innerhalb weniger Jahre für Hunderte Nachkommen sorgen.

Foto: Artem Makarov/Pixabay

Für die Muttertiere bedeutet jede Trächtigkeit körperlichen Stress, für die Jungtiere beginnt das Leben oft mit Krankheit, Parasitenbefall und schlechten Überlebenschancen, weil ihre Mütter nicht ausreichend Futter für sich und ihren Nachwuchs finden.

Der Tierschutzverein Erkrath ruft daher dazu auf, in Wohngebieten, Gärten, Höfen oder auf Firmengeländen aufmerksam zu sein. Trächtige Katzen oder Muttertiere mit Kitten sollten möglichst frühzeitig gemeldet werden. „Je früher wir eingreifen und die Tiere sichern können, desto besser sind die Chancen für Mutter und Nachwuchs“, erklärt Petra Svensson vom Tierschutzverein Erkrath. „In unserer Obhut erhalten die Tiere medizinische Versorgung, Schutz vor Infektionen und die Kitten können frühzeitig an den Menschen gewöhnt werden.“ Das erhöht ihre Vermittlungschancen erheblich und verhindert zukünftiges Tierleid, weil die Vermehrungsspirale durchbrochen werden kann.

Wichtig sei, nicht abzuwarten, bis die Jungtiere bereits selbstständig unterwegs sind. Eine rechtzeitige Sicherung möglichst noch der trächtigen Kätzin reduziert Gesundheitsrisiken während der Geburt und Aufzucht, und ermöglicht eine verantwortungsvolle Kastration der Muttertiere. Wer eine offensichtlich trächtige Katze oder ein Muttertier mit Nachwuchs entdeckt, wird gebeten, den Fundort zeitnah zu melden, damit umgehend gemeinsam die notwendigen Schritte besprochen und eingeleitet werden können. Telefonische oder Hinweise per W-mail nimmt der Tierschutzverein Erkrath entgegen: https://www.tierschutz-erkrath.de/