Entlang einer rund zwei Kilometer langen Strecke vom neuen Schulgelände des Gymnasiums bis ins Stindertal sind mehrere Stationen geplant, an denen Informationstafeln Wissenswertes über die Umgebung vermitteln und zu kleinen Meditationen, Bewegungsübungen oder anderen Aktivitäten einladen sollen. Mit diesem „Weg zur inneren Mitte“ möchte die Klasse Lust auf Bewegung im Grünen machen und einen niedrigschwelligen Zugang zur Entspannung und Achtsamkeit im Alltag schaffen.
Bei einer Präsentation des Projektes im großen Sitzungssaal des Rathauses haben Charlotte und Ana ihre Planung vorgestellt und von der bisherigen Arbeit der Klasse berichtet: „Nachdem wir eine Route festgelegt hatten, sind wir die Strecke gemeinsam abgelaufen und haben Ideen für Stationen gesammelt. In Teams kümmern wir uns jetzt um die Texte, das Design der Tafeln und die Ausarbeitung.“ Unterstützt werden Sie dabei von ihrer Lehrerin Imma Beiermann, die das Projekt im Unterricht begleitet und bei der Kontaktaufnahme mit der Stadt geholfen hat.
Bürgermeister Christoph Schultz freute sich über das Engagement der Jugendlichen: „Es ist schön zu sehen, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit Ideen, Eigeninitiative und Kreativität in die Gestaltung Erkraths einbringen möchten. Dabei unterstützen wir die Klasse sehr gern.“ Bei der finalen Umsetzung des Projektes wirken neben den Mitarbeitenden der zuständigen Fachbereiche der Stadt Erkrath auch Freiwillige und Ehrenamtliche aus Sankt Sebastianus Bruderschaft 1484 Erkrath e.V. mit.
Tobias Wienke, Schriftführer des Vereins und selbst ehemaliger Schüler des GymNeander, ist von der Idee überzeugt: „Ich finde den Gedanken, diesem klassischen Erkrather Spazierweg einen neuen Dreh zu geben, äußerst spannend. So kann man in etwas Altbekanntem wieder Neues entdecken.“ Finanziell unterstützt wird das Schulprojekt von der Bürgerstiftung Erkrath und der Reinhold-Pose-Stiftung. Die
Umsetzung des „Weges zur inneren Mitte“ soll im Sommer 2026 erfolgen.