Erkrather Radverkehrs-Konzept: Grüne setzen sich für Radwege ein

Erkrather Radverkehrs-Konzept : Grüne setzen sich für Radwege ein

Bündnis 90/Die Grünen in Erkrath drängen weiter darauf, dass das bereits 2015 vom Rat beschlossene Radverkehrskonzept endlich umgesetzt und Radwege und Infrastruktur verbessert werden.

Für die Sitzung des Stadtrates am 11. Juli haben die Grünen deshalb erneut beantragt, dass Verwaltung und Arbeitskreis Radverkehr dazu gemeinsam bis zum Herbst 2019 einen Maßnahme- und Zeitplan erstellen.Der Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs sowie gute Rahmenbedingungen für den Radverkehr sind nach Auffassung der Grünen wichtige Maßnahmen, mit denen Kommunen zum Klimaschutz und zur Verminderung des Autoverkehrs beitragen können.

Im Bereich des Radverkehrs haben die Ergebnisse eines Kommunalvergleichs für Erkrath wenig schmeichelhafte Ergebnisse ergeben: In der vergleichbaren Größenklasse rangiert Erkrath mit einer Gesamtbewertung von 4,3 nur auf Platz 271 von 311 teilnehmenden Kommunen und damit bei den untersten 20 Prozent. Besonders kritisch werden von den Bürgern unter anderem der Zustand der Radwege, die Ampelschaltungen für Radfahrer und der Winterdienst beziehungsweise die Reinigung der Radwege in unserer Stadt bewertet.

Aus Sicht der Grünen sollte das schlechte Abscheiden zum Anlass genommen werden, erneut über eine rasche Verbesserung der Situation des Radverkehrs zu beraten. Peter Knitsch, Grünes Ratsmitglied: „Eine Schlüsselrolle nimmt dabei die Umsetzung des 2015 erarbeiteten und vom Rat beschlossenen Radverkehrskonzeptes der Stadt ein. Obwohl inzwischen vier Jahre vergangen sind, ist dieses bislang leider in wesentlichen Bereichen nicht umgesetzt worden. Dies sollte nach unserer Auffassung nun dringend geändert werden.

Dafür ist es notwendig, dass die Verwaltung der Umsetzung eine hohe Priorität einräumt und ein konkreter Fahrplan für seine Umsetzung erarbeitet wird“.Da der Umweltausschuss der Stadt im Mai einen entsprechenden Antrag mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD mit knapper Mehrheit abgelehnt hat, nehmen die Grünen nun im Rat einen erneuten Anlauf.