Im Mittelpunkt steht der Blick nach vorne: Erkrather Grüne wählen Vorstand

Im Mittelpunkt steht der Blick nach vorne : Erkrather Grüne wählen Vorstand

Im Rahmen ihrer jährlichen Mitgliedersammlung haben Bündnis 90/Die Grünen jetzt Bilanz ihrer kommunalpolitischen Arbeit im vergangene Jahr in Erkrath gezogen.

Auf der Habenseite verbuchen die Grünen unter anderem den auf ihre Initiative hin beschlossenen Erkrath-Pass für sozial Schwache, die Umwandlung von städtischen Grünflächen in Blühwiesen zum Schutz von Bienen und anderen Insekten sowie den geplanten Ausbau der Kinderbetreuungsplätze. Heftige Kritik gab es dagegen an den Plänen von Bürgermeister und Ratsmehrheit zur Bebauung von Freiflächen wie der Neanderhöhe oder dem Baugebiet Erkrath-Nord.

Auch das mangelnde Engagement der Stadt beim Klimaschutz und der Pflege beziehungsweise dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie der Radwege muss sich nach Ansicht der Erkrather Grünen dringend ändern. Als besonders problematisch werden dabei die immer wieder auftauchenden Probleme bei den S-Bahnlinien gesehen.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Blick nach vorne. Peter Knitsch, alter und neuer Sprecher des Grünen Ortsverbandes: „Das hervorragende Ergebnis bei den Europawahlen, bei denen erstmals fast 5.000 Bürger in Erkrath grün gewählt haben (23,25 Prozent), wollen wir bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr mindestens wieder erreichen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass nur mit einer starken Grünen Ratsfraktion Fortschritte im Umwelt-und Sozialbereich zu erreichen sind“. Zusammen mit vielen interessierten Bürgern werden die Grünen sich deshalb unmittelbar nach den Sommerferien an die Vorbereitung des Kommunalwahlprogrammes machen.

Wer dabei mitwirken will, kann sich persönlich oder per E-mail (info@gruene-erkrath.de) an den Ortsverband wenden. Im Rahmen der ebenfalls anstehenden Wahlen wurde der Vorstand im Wesentlichen bestätigt. Neu ist Sabine Börner, die als neue Co-Vorsitzende zusammen mit Peter Knitsch die Geschicke des Ortsverbandes im kommenden Jahr moderieren wird. Shabestan Gafori, die dieses Amt bislang innehatte, wird in Kürze Mutter und kandidierte deshalb nicht mehr für den Vorsitz. Sie bleibt dem Vorstand aber ebenso wie die neugewählte Andrea Bleichert als Beisitzerin erhalten.

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