Bürgerpreisvergabe in Erkrath

Ehre, wem Ehre gebührt : Förderverein Bruchhausen erhält Bürgerpreis

Die Verleihung des Bürgerpreises ist mittlerweile eine lieb gewonnene Tradition in Erkrath. Die Preisträger werden stets von den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses bestimmt, im Stadtrat wiederum prämiert.

So fand auch bei der vergangenen Ratssitzung eine solche Auszeichnung statt. Freuen durften sich in diesem Jahr die Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer des Naturschutzzentrums Bruchhausen. Bürgermeister Christoph Schultz bedankte sich für das jahrelange Engagement der Ehrenamtler, die durch die Vorstandsmitglieder Renate Späth, Ute Bartz und Uli Schimschock vertreten wurden. Die Urkunde sowie blumige Grüße wurden zudem von den beiden stellvertretenden Bürgermeisterinnen Sabine Lahnstein und Regina Wedding überreicht.

Dass die Auszeichnung an insgesamt rund 60 engagierte Ehrenamtler geht, verriet Renate Späth in einer kurzen Dankesrede. „Als sich der Förderverein im Jahre 2008 gründete geschah dies, weil durch die Arbeit ehrenamtlich tätiger Menschen vorher ein außerordentliches Fundament in Sachen Naturschutz und Umweltbildung gelegt worden ist“, erinnert sich die Vorsitzende, die zeitgleich auch der hauptamtlichen Leiterin Karin Blomenkamp, die bereits seit 2000 die gute Seele der Einrichtung ist, dankt. Da das Zentrum durch immer größerer Bekanntheit auch stets wachsende Besucherzahlen verzeichnen konnte, war die Arbeit vor Ort durch das kleine Team alleine nicht mehr zu stemmen. „Finanzielle Mittel für die Einstellung weiterer Personen waren nicht vorhanden und so wurde gemeinsam mit dem damaligen Stiftungsvorstand Bärbel Auer und Hyacintha Hovestadt der Förderverein gegründet.“ Seit dieser Zeit hat sich der Verein kontinuierlich weiterentwickelt und zur weiteren Bekanntmachung des Zentrums beigetragen.

Die Kooperation mit lokalen Institutionen sowie mit der Stadt Erkrath und dem Kreis Mettmann sind ebenfalls der Leistung des Vereins zuzuschreiben. Als zusätzliche Auszeichnung wird das Naturschutzzentrum seit dem Jahr 2016 als Regionalzentrum für Bildung für nachhaltige Entwicklung des Landes NRW für den Kreis Mettmann finanziell gefördert. Um die umfangreiche Arbeit der Ehrenamtler zu untermauern, erläutert Renate Späth den Einsatz mit einer beeindruckenden Zahl. „Insbesondere unsere Vereinsmitglieder, aber auch Menschen über den Verein hinaus, unterstützen durch rund 2000 Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Jahr das kleine Team.“ Eine bemerkenswerte Leistung zum Wohle des nahgelegenen Kleinods.

(tb)
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