Endlich wieder geöffnet Heimatgeschichtliches im Lokschuppen

Hochdahl · Das Team vom Lokschuppen in Hochdahl freut sich, am Sonntag, den 27. Juni das Museum aus dem Dornröschenschlaf wach zu küssen und wieder zu öffnen.

 Der Lokschuppen in Hochdahl öffnet wieder seine Pforten.

Der Lokschuppen in Hochdahl öffnet wieder seine Pforten.

Foto: Archiv

An diesem Tag präsentiert der Lokschuppenverein Heimatgeschichtliches. Geöffnet ist von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich willkommen. Im Zentrum der Heimatausstellung stehen die Hinterlassenschaften der einstigen Schuhmacherwerkstatt in Trills. Gegründet wurde die Werkstatt von Paul Piegeler, die nach dessen Tod von Johann Topp übernommen (bis 1970) und danach von dessen Schwiegersohn Adolf Homberg weitergeführt wurde. Erst am 31. Dezember 2004 wurde die Werkstatt endgültig aufgegeben. Einen weiteren Schwerpunkt bilden historische Karten, Luftbildaufnahmen vom Stadtgebiet und Pläne über die Neue Stadt Hochdahl. Gezeigt werden unter anderem die Ur-Katasterkarten von 1830/31 und die Unterbacher Jagdkarte von 1641. Hinzu kommen Raritäten aus der heimatkundlichen Sammlung, darunter in Erkrath gefundene römische Münzen. Peter Feuser zeigt eine umfangreiche Ausstellung vergrößerter Ansichtskarten über „Die grünste Theke der Welt“, wohinter sich ehemalige oder aktuelle Lokale im Neander- und Düsselthal verbergen. Der Bahnladen am historischen Bahnsteig steht für die Besucher offen. Da er sehr klein ist, kann er immer nur von einem Besucher (oder einer Familie) gleichzeitig betreten werden. Auch lokale Heimatbücher werden angeboten. Auf Grund der Pandemie müssen die an dem Tag geltenden Corona-Regeln beachtet werden. Auch wenn klein Test erforderlich ist, werden die Besucher im Museum, sprich Lokschuppen um folgendes gebeten:

· Tragen eines Mund-Nase-Schutzes

· Einhalten der Abstandsregeln, Gruppenbildung vermeiden

· Beachten der Ausschilderungen

· Eintragen in die Besucherliste im Museum und Bahnladen

Die Besucherzahlen im Lokschuppen müssen begrenzt werden und es dürfen sich nicht mehr als 30 Personen gleichzeitig im Lokschuppen aufhalten. Auch erfolgt die Besucherführung mit separat getrenntem Ein- und Ausgang.