Keine Schadstoffe nach Brand zu befürchten: Übergangslösung für Kita Lummerland rückt näher

Keine Schadstoffe nach Brand zu befürchten : Übergangslösung für Kita Lummerland rückt näher

Bis die abgebrannte Kindertagesstätte Lummerland am alten Standort wieder aufgebaut ist, sollen Container auf dem Bolzplatz an der Regebogenschule in Kempen als Übergangslösung dienen.

Die Inbetriebnahme kann jedoch aufgrund der aktuellen Lieferbedingungen circa zwei bis sechs Monate dauern, wie die entsprechenden Firmen erklärten. Bis dahin werden die Kindergartengruppen auf drei Standorte in umliegenden Einrichtungen verteilt – die pädagogischen Fachkräfte begleiten ihre Gruppen.

In enger Abstimmung mit der AWO im Kreis Mettmann hat die Stadtverwaltung mehrere Ausweichmöglichkeiten im Blick: So könnten die 83 Kinder der Kita Lummerland ab Montag, den 19. August, sowohl in Räumlichkeiten der Regebogenschule in Kempen als auch in zwei nahegelegenen Kindertagesstätten untergebracht werden. Die kurzfristigen Lösungen werden zurzeit noch von der AWO, den anderen Trägern sowie dem Landschaftsverband Rheinland, der die notwendige Betriebserlaubnis für Kindertagesstätten erteilt, geprüft. Parallel werden für die geplante Aufstellung der Container bereits erste Bodenuntersuchungen auf dem benachbarten Bolzplatz vorgenommen. Auch hier stehen die erforderlichen Genehmigungen der einzelnen Behörden, unter anderem der Bauaufsicht sowie des Gesundheitsamtes, noch aus.

Eine weitere gute Nachricht gibt es für die Nachbargrundstücke des abgebrannten Gebäudes: In dem modernen Neubau waren keine Schadstoffe verbaut, sodass keine gefährlichen Ablagerungen durch den Rauch entstandenen sind. Dies ergaben Untersuchungen des Fachbereiches Stadtplanung · Umwelt · Vermessung und der Feuerwehr. Im Garten angebautes Obst und Gemüse ist nach gründlichem Waschen demnach weiterhin für den Verzehr geeignet.

Am Dienstag, den 6. August, gibt es um 16 Uhr im Bürgerhaus Hochdahl ein Treffen der Kita-Leitung mit den betroffenen Eltern. Hier wird Raum und Zeit zum Austausch geboten. AWO und Stadtverwaltung sehen keinen Anlass zur Sorge, dass die betroffenen Kinder ab Mitte August ohne Betreuung bleiben. Die Unterbringung – ob in Ausweichquartieren oder in der Tagespflege – wird gesichert.