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Grüne drängen auf bessere Unterhaltung der Radwege in Erkrath: Hier besteht Handlungsbedarf

Grüne drängen auf bessere Unterhaltung der Radwege in Erkrath : Hier besteht Handlungsbedarf

Mit Beginn des Frühlings und verstärkt durch die wachsende Zahl von e-Bikes nutzen zunehmend mehr Bürger auch in Erkrath das Rad als Verkehrsmittel. Erfahrungen aus anderen Kommunen belegen, dass die Corona Krise zusätzlich zu dieser Entwicklung beiträgt.

Der Wechsel vom PKW auf das Rad schont Klima und Umwelt und vermindert zudem die Gefahr von Unfällen durch den motorisierten Individualverkehr, meinen Erkraths Grüne. Nach ihrer Ansicht ist es deshalb umso wichtiger, dass die Radwege in einem guten Zustand sind und regelmäßig saniert und unterhalten werden.

Leider sei dies in Erkrath vielfach nicht der Fall, heißt es in einem Antrag, den Bündnis 90/Die Grünen jetzt für die Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschusses (PLUV) der Stadt am 5. Mai eingebracht haben. Dies gelte sowohl für Radwege entlang von städtischen Straßen, für die die Stadt selbst verantwortlich ist, wie auch solchen entlang der in Erkrath besonders häufig anzutreffenden Kreis- und Landstraßen.

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Peter Knitsch, Sprecher der Grünen im Umwelt- und Verkehrsausschuss: „Beispiele für einen schlechten und zum Teil sogar gefährlichen Zustand sind etwa der Radweg entlang der Karschhauser Straße am Hochdahler Markt, der Bergischen Allee oder an der Gruitener- und Schimmelbuschstraße in Hochdahl. Die Oberflächen weisen dort erhebliche Schlaglöcher und Schäden auf und ohne regelmäßige Pflege ragen Äste in den Radweg hinein, die zusätzlich eine Gefahr für die Radfahrer darstellen“.

Die Grünen drängen deshalb auf verstärkte Sanierungsmaßnahmen. Von der Stadtverwaltung wollen sie unter anderem wissen, ob die Radwege regelmäßig auf einen verkehrssicheren Zustand hin überprüft werden, welche Sanierungsmaßnahmen geplant und wie der regelmäßige Rückschnitt von Ästen, die in den Verkehrsraum hineinragen, geregelt ist. Zudem müsse auch der Zustand der Fußwege überwacht werden, die sich zunehmend gerade für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu Stolperfallen entwickelten.