Schule ohne Rassismus Fortune bei Titelverleihung in Erkrath

Hochdahl · In der vergangenen Woche besuchte Fortuna-Spieler Emmanuel Iyoha die Realschule Hochdahl, die den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen bekam. Iyoha ist seit 2021 Pate des Schulnetzwerks.

Emmanuel Iyoha von Fortuna Düsseldorf (li.) bei der Verleihung des Siegels "Schule ohne Rassismus" an der Realschule Hochdahl. 

Emmanuel Iyoha von Fortuna Düsseldorf (li.) bei der Verleihung des Siegels "Schule ohne Rassismus" an der Realschule Hochdahl. 

Foto: nima

Das 1988 gegründete Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ beinhaltet Schulen, die sich aktiv gegen Diskriminierung und für Vielfalt und Toleranz einsetzen. Darunter fallen in ganz Deutschland über 3.800 Schulen – somit ist es das größte Schulnetzwerk des Landes. Allein in Düsseldorf sind über 20 Schulen schon ausgezeichnet. Nun bekam auch die Realschule Hochdahl den Titel verliehen. Bei der Auszeichnung in der Aula war neben den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern auch Fortuna-Profi Emmanuel Iyoha vor Ort.

Der in Düsseldorf geborene Stürmer wurde bereits Ende 2021 Pate des Netzwerks an der Joseph-Beuys-Gesamtschule in Düsseldorf. Nun war er auch in Erkrath vor Ort und übergab sowohl die Urkunde als auch die Plakette des Netzwerks an die Schule. Zudem sprach Iyoha in einem Interview mit zwei Schülerinnen über seine Erfahrungen im Sport und über seine Erfahrungen mit Rassismus. Iyoha selbst sagte über die Veranstaltung: „Diskriminierung und Rassismus haben im Sport, in der Schule oder im sonstigen Leben nichts zu suchen. Zu sehen, wie sich eine Schule so engagiert dafür einsetzt, dafür zu sensibilisieren – auch schon im jungen Alter – das finde ich eine super Sache und es ist mir eine Ehre, meine Erfahrungen weitergeben zu können.”

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