Die Stimmung war friedlich, engagiert und zugleich sehr emotional. Viele Eltern brachten ihre Kinder mit, zahlreiche Teilnehmende hatten selbst gestaltete Plakate dabei.
Schabestan Gafori von der Elterninitiative Erkrath erklärte in ihrer Rede: „Wir haben in den letzten Wochen gesehen, dass es etwas bewegt, wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme erheben. Dass die Stadt nun weitere Beratungen öffentlich führen will, ist auch ein Erfolg dieses Engagements.” Gleichzeitig machte sie deutlich, dass weiterhin große Sorge besteht: „Für uns ist klar, Angebote für Kinder, Jugendliche sowie soziale und kulturelle Projekte müssen Priorität haben. Wenn hier gestrichen wird, sparen wir an der Zukunft unserer Stadt.”
Auch weitere Rednerinnen machten deutlich, wie wichtig die betroffenen Einrichtungen für das gesellschaftliche Miteinander sind. Sabine Börner vom Förderverein der Stadtbücherei betonte die Bedeutung der Bibliothek als Bildungs- und Begegnungsort für Kinder und Familien. Die ehrenamtlich engagierte Irene Thompson schilderte, wie wichtig soziale Angebote für den Zusammenhalt in der Stadt sind. Auch Unterstützerin Sara Willwerth unterstrich, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich mehr Dialog und Transparenz bei wichtigen Entscheidungen wünschen.
In ihrer Abschlussrede sagte Schabestan Gafori: „Wir stehen heute hier als Familien, als Ehrenamtliche, als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Wir wollen keinen Streit, sondern Beteiligung. Wir wollen frühzeitig informiert werden und mitreden, wenn es um die Zukunft unserer Kinder geht.”
Die Elterninitiative kündigte an, die weiteren Beratungen zum Haushalt aufmerksam zu begleiten und sich weiterhin für einen offenen Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft einzusetzen.