Neue Kunst im Johanniter-Haus Erkrath „DIE 4“ – Malerei trifft Fotografie

Hochdahl · Am vergangenen Freitagnachmittag fand im Johanniter-Haus Erkrath die erste Vernissage des Jahres statt. Rund 30 Gäste kamen in der Begegnungsstätte Alt und Jung zusammen, um die Ausstellung „DIE 4 – Malerei trifft Fotografie“ zu erleben.

Foto: Niklas Gründker

Eva Flader, Leitung der Begegnungsstätte Alt und Jung, stellte zunächst das Konzept des Hauses vor, bevor Gabi Gründker, Leitung Wohnen mit Service im Johanniter-Haus, im Anschluss unter anderem Lothar Kniep, den Leiter der Künstlergruppe Art Group Erkrath, willkommen hieß. Er hatte das Team von Beginn an in allen Fragen rund um das Thema Kunstausstellungen beratend begleitet. „In Erkrath klappt die Vernetzung einfach wunderbar und man unterstützt sich gegenseitig“, betonte Gabi Gründker.

Foto: Niklas Gründker

Danach stellte Monika Abbotts die Künstlergruppe „DIE 4“ vor. Neben ihr gehören auch Barbara Weyer, Manfred Janssen und Fritz Reich dazu. Sie präsentieren noch bis Ende Mai ausgewählte Werke aus Acryl und Farbe sowie Fotografien unter dem Titel Mit anderen Augen sehen – Malerei trifft Fotografie.

Später begaben sich Künstler und Gäste auf die erste Etage. Dort betrachteten die Gäste die Werke und kamen schnell miteinander ins Gespräch.

Die Acrylwerke von Monika Abbotts, die zum Teil aus bis zu 17 Schichten bestehen, gefielen den Anwesenden sehr. „Dieses Bild wirkt wunderbar entspannend auf mich“, stellte ein Besucher fest. „Die Farben sind so harmonisch – ich fühle mich wie am Meer.“

Mit Manfred Janssen tauschten sich die Kunstinteressierten angeregt über seine Fotografien aus. „Was der Besucher beim Betrachten des Gemäldes wohl gerade denkt?“, fragte sich ein Bewohner, als er eine Aufnahme näher betrachtete.

Einige Besucher erkannten bekannte Orte auf den Fotografien von Fritz Reich wieder und tauschten sich intensiv mit dem Künstler über die dargestellten Motive aus - unter anderem über eine Aufnahme aus dem Kunstpalast in Düsseldorf. Auch seine ausdrucksstarken Theaterporträts, die während Proben in Wuppertal entstanden sind, fanden großen Anklang. Ihm gelingt es, besondere Momente und die Mimik der Schauspieler eindrucksvoll festzuhalten. „Man kann die Emotionen in den Gesichtern richtig nachvollziehen - sehr interessant“, lobte ein Besucher.

Besondere Aufmerksamkeit zog auch ein Werk von Barbara Weyer auf sich. „Das Bild ist so vielseitig, zeigt so viele Details. Das finde ich einfach toll!“, zeigte sich eine Besucherin begeistert. Die Künstlerin nahm sich Zeit für Fragen und kam mit vielen Interessierten ins Gespräch.

Die Vernissage zeigte eindrucksvoll, wie inspirierend das Zusammenspiel von Malerei und Fotografie sein kann – und wie lebendig die Kunstszene im Kreis Mettmann ist.

Wer die Ausstellung selbst erleben möchte, hat dazu noch bis Ende Mai Gelegenheit: Die Werke sind montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr im Johanniter-Haus in Erkrath auf der Hildener Straße 19 zu sehen.

(NG)