Auf der Sonderseite werden sowohl mögliche Auswirkungen benannt, als auch hilfreiche Tipps zur Vorbereitung sowie zum Verhalten im Ernstfall gegeben. Ebenso sind potenzielle Notfallmeldestellen für Alt-Erkrath, Hochdahl und Unterfeldhaus hinterlegt.
Die Notfallmeldestellen sollen im Falle eines Blackouts als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürgern dienen, um dort Notrufe absetzen zu können sowie Erste Hilfe zu erhalten. Pro Stadtteil ist jeweils eine Notfallmeldestelle geplant, die im Bedarfsfall umgehend eingerichtet wird: Für Alt-Erkrath ist die Sporthalle des Gymnasiums am Neandertal (Heinrichstraße 12) vorgesehen. Die potenzielle Notfallmeldestelle für Hochdahl befindet sich in der Sporthalle des Gymnasiums Hochdahl (Rankestraße 4-6). Für Unterfeldhaus bietet die Sporthalle der Gemeinschaftsgrundschule Regenbogenschule am Teilstandort Unterfeldhaus (Millrather Weg 67) eine erste Anlaufstelle.
Vor Ort können Bürgerinnen und Bürger zudem aktuelle Informationen zur Lage bekommen. Bei länger andauernden Stromausfällen (mehr als 72 Stunden) wird das Angebot um weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Bevölkerung erweitert – wie beispielsweise einer Verteilung von Hilfsgütern oder Wärmeangeboten. Die Stadt Erkrath orientiert sich bei ihrer Planung am Sensibilisierungserlass des Innenministeriums NRW. Darin werden die möglichen Szenarien für einen flächendeckenden Stromausfall von bis zu 72 Stunden und darüber hinaus beschrieben.
Ratgeber und Checklisten für die Notfallvorsorge nutzen
Bürgerinnen und Bürger werden bundesweit gebeten, sich grundsätzlich auf Notsituationen vorzubereiten und auch einen ausreichenden Lebensmittelvorrat vorzuhalten. Empfehlungen zur privaten Vorsorge können der städtischen Sonderseite sowie den dort vorhandenen Links zu Ratgebern und Checklisten entnommen werden. Unter www.erkrath.de/energiesparen erhalten Interessierte zudem weitere Tipps, um den Bedarf an Strom und Gas zu senken.