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Aus der Kirchengemeinde: Eine Botschaft der Hoffnung

Aus der Kirchengemeinde : Eine Botschaft der Hoffnung

„Christus mansionem benedicat“ - „Christus segne dieses Haus“ - mit diesem Segensspruch, der aktuelle Jahreszahl und den Initialen der Könige (Caspar, Melchior und Balthasar) ziehen die Sternsinger am 6. Januar stets von Haus zu Haus. In diesem Jahr ist das leider aufgrund des hohen Infektionsgeschehens in der Corona-Krise leider nicht möglich.

Auch die Heiligen drei Könige müssen sich den Corona-Regeln beugen. Ein Besuch von Haustür zu Haustür, so wie es normalerweise Brauch ist, war diesmal leider nicht möglich. Nur bei der Feuerwehrwache und dem Verwaltungsgebäude der Stadt Erkrath an der Schimmelbuschstraße machten Caspar, Melchior und Balthasar Halt, um ihren Segen zu sprechen.  „Dieses Jahr feiern wir 175 Jahre Sternsinger und deshalb ist unsere Botschaft heller denn je“, sagt Gemeindereferentin Heidi Bauer in ihrer Ansprache. Jedes Jahr sammeln die Sternsinger für den guten Zweck. Diesmal fließen die Spenden zu einem Teil an ein Projekt in der Ukraine und zum anderen Teil an das Partnerprojekt der katholischen Kirchengemeinde Hochdahl – einer Armenschule in Lima/Peru. Bürgermeister Christoph Schultz und Leiter der Feuerwehr, Guido Vogt, dankten den Kindern für ihr Engagement.

„Es ist schön, dass wir diese geliebte und gelebte Tradition, trotz Corona weiter lebendig halten könnten“, so Bürgermeister Christoph Schultz. Denn auch die Kinder leiden unter den Konsequenzen der Pandemie und umso wichtiger denn je ist es, dass die Sternsinger mit ihrer Botschaft Hoffnung verbreiten.

Rainer Schwarz von den Stadtwerken Erkrath überraschte die drei Könige mit einer kleinen Aufmerksamkeit und spendete im Namen des Unternehmens für die Projekte der Sternsinger.

Jedes Jahr „bewerben“ sich Kinder im Grundschulalter im Pfarrbüro der katholischen Kirche, um am Tag der „Drei Heiligen Könige“ den Segen zu sprechen. „Sogar einige Wiederholungstäter sind in manchen Jahren dabei“, verrät Heidi Bauer. Zu „Nicht-Corona-Zeiten“ sind dann in der Regel sieben Gruppen á drei Kinder plus Begleitperson im Stadtteil unterwegs. „Oft besuchen sie an diesem Tag bis zu 300 Haushalte, die im Vorfeld sich dafür angemeldet haben.“

Für alle, die dieses Jahr keinen Besuch der Sternensinger empfangen konnten, hat die Kirche in Hochdahl eine Alternative entwickelt: „Die Segensaufkleber und die gesegnete Kreide liegen für unsere Gemeindemitglieder in beiden Kirchen seit dem 6. Januar aus. Wer möchte, kann ein kleines Gebet sprechen, während er den Segensspruch an seine Haustüre anbringt. Der Kinderchor hat außerdem ein Sternsingerlied aufgenommen, das man auf der Webseite der katholischen Kirche anklicken kann (www.st-franziskus-hochdahl.de).

Wer eine Spende überweisen möchten, macht das einfach über die Bankverbindung der Gemeinde, mit dem Stichwort „Sternsinger“. (Katholische Kirchengemeinde St. Franziskus Hochdahl, IBAN DE06301502000003305679).

(nic)