Einweihung Plauderbänke in Erkrath laden zum Quatschen und Verweilen ein

Alt-Erkrath · Am vergangenen sonnigen Sonntagmorgen wurden in Erkrath zwei so genannte „Plauderbänke“, die von den Initiatorinnen Nicole Förster (Diakonin der evangelischen Kirchengemeinde Erkrath und Gabriela Wolpers, Leiterin der Caritas-Begegnungsstätte Gerberstraße) ins Leben gerufen wurden, eingeweiht. Ein sinnvolles und auch löbliches Unterfangen mit der Zielsetzung Menschen ins Gespräch zu bringen.

Nicole Förster und die neu eingeweihte Plauderbank gegenüber der Evangelischen Kirche in Alt-Erkrath.

Foto: Timo Kremerius

Wenn man an seine Jugend oder Berufstätigkeit zurückdenkt, fällt einen im Nachhinein folgendes Phänomen auf: Fuhr man mit der Bahn oder dem Bus zur Arbeit suchten sich die neu eingestiegenen Mitfahrer immer einen Platz, wo möglichst niemand in der Nähe saß. Bis zum heutigen Tage hat sich daran wenig verändert. Der niederschwellige Versuch, Plauderbänke aufzustellen, wie die beiden Initiatorinnen es nennen, soll das ändern. Nach einem Gottesdienst in der Evangelische Kirch auf der Bahnstraße wurde die erste Plauderbank nach kurzen Ansprachen von Nicole Förster und Gabriela Wolpers sowie zweier Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde und der Caritas direkt gegenüber der Kirche eingeweiht.

Auch Bürgermeister Christoph Schultz kam zur Einweihung der neuen Plauderbänke. Eine davon steht vor der Begegnungsstätte an der Gerberstraße.

Foto: Timo Kremerius

Dann ging im Rahmen eines kleinen Spazierganges zur zweiten Plauderbank, die ihren Standort an der Begegnungsstätte der Caritas an der Gerberstraße hat. Bürgermeister Christoph Schultz ließ es sich nicht nehmen, ein paar Begrüßungsworte an Nicole Förster und Gabriela Wolpers und die Zuschauer zu richten, auch verbunden mit der Hoffnung, dass die Bänke oft genutzt werden. Wichtig sei es, dass die Menschen miteinander sprechen und sich austauschen.