Jugendopen des Schachclub Erkrath 1973 Boris Schmidt aus dem Düsseldorfer Schachverein hat gewonnen

Alt-Erkrath · Am vergangenen Sonntag fand in der Caritas Begegnungsstätte auf der Gerberstraße in Alt-Erkrath das 26. Erkrather Jugendopen statt. 60 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 20 Jahren nahmen teil und spielten über mehr als fünf Stunden verteilt sieben Partien Schnellschach.

Boris Schmidt aus dem Düsseldorfer Schachverein hat gewonnen​
Foto: Daniel David

Aus 19 verschiedenen Vereinen traten die jungen Spielenden an. Unter den 60 Teilnehmenden waren auch zehn Mädchen dabei, die noch einmal einen eigenen Preis gewinnen konnten. Für die besten jeder Altersklasse gab es Urkunden zu gewinnen und der erste Platz erhielt zehn Euro. Das beste Mädchen wurde mit fünf Euro prämiert. In jeder Altersklasse wurden zudem unter den Nicht-Preisträgern je fünf Euro verlost.

Los ging es um 10 Uhr. Wer sich nicht bereits vorab per E-Mail bei Daniel David, dem ersten Vorsitzenden des SC Erkrath und Organisator des Vereins angemeldet hatte, konnte dies noch bis 10.30 Uhr machen. Um 11 Uhr ging das Turnier dann los. Gespielt wurde mit zweimal 15 Minuten Bedenkzeit im Schweizer System nach den FIDE-Schnellschachregeln. Auch was die Wertungszahlen der Spieler betrifft war ein breites Spektrum vertreten: Zwischen 749 TWZ und 1878 TWZ waren vertreten, wobei nicht alle Teilnehmenden eine TWZ hatten.

Im Schach ist die TWZ die Wertungszahl im Turnier. International wird die vom Weltschachbund FIDE eingeführte Elo-Zahl genutzt. Der numerische Wert, der zwischen 1000 und mehr als 2800 liegt ordnet den Spielern eine Spielstärke zu. Je höher die Elo-Zahl, desto mehr Spiele hat die Person gewonnen. Für diese Wertung zählen nur FIDE-Turniere oder Spiele. In Deutschland wird zudem die Deutsche Wertungszahl (DWZ) genutzt, welche hier mit der TWZ übereinstimmt. Nicht alle Spielenden hatten eine offizielle Wertung.

Während des Turniers standen den Spielenden ein kleiner Imbiss sowie diverse Getränke kostenfrei zur Verfügung. Lediglich eine Teilnahmegebühr von fünf Euro musste von den Spielenden bezahlt werden.

Um 16.30 Uhr endete das Turnier dann. Boris Schmidt aus dem Düsseldorfer Schachverein konnte sich über den Sieg freuen. Sechs von sieben Partien konnte er für sich entscheiden und in einer Siebten spielte er Remis. Somit gewann er mit 6,5 von 7 möglichen Punkten das Turnier.

Finn Lampe und Maksym Tsyhanenko aus Oberbilk und Duisburg folgten ihm mit sechs von sieben Punkten auf dem zweiten und dritten Platz. Aus dem Schachclub Erkrath erspielte Jona Gründker die beste Leistung. Mit fünf von sieben Punkten landete er auf Platz 10, punktgleich mit Platz 5. Bei Punktgleichheit entschied die Summenwertung. Bestes Mädchen wurde Dharshini Satheesh in der Alterskategorie U10. In der Gesamtwertung landete auch sie bei fünf Punkten.

(NG)