Die Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) für Erkrath ist nötig, um einen genehmigungsfähigen Haushalt beschließen zu können. Ziel ist es, im Zeitraum von 2031 bis 2036 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Im Rahmen einer Besprechung, zu der alle Fraktionen eingeladen waren, wurde
die Vorgehensweise besprochen. Zahlreiche Optionen wurden dabei bereits als nicht mehrheitsfähig verworfen. Die verbliebenen Optionen werden – soweit sie nicht die Verwaltung betreffen – in den öffentlichen Sitzungen der betroffenen Ausschüsse und dem Rat nach Vorbesprechung mit den betroffenen Einrichtungen beraten und entschieden.
Dabei kann der Rat im Verfahren jederzeit weitere Optionen einbringen und beschließen. Nicht weiter verfolgt werden sollen Kürzungen von Zuschüssen im Kultur- und Sportbereich, bei sozialen Einrichtungen wie Diakonie oder SKFM sowie bei den Seniorenbegegnungsstätten. Auch eine Einführung von Parkgebühren auf öffentlichen Parkplätzen wurde wieder von der Vorschlagsliste genommen.
52 der ursprünglich 86 Vorschläge sollen nun in weiteren politischen Ausschüssen und Gremien besprochen werden, darunter unter anderem die Zukunft des Bürgerhauses, die Zentralisierung der Verwaltung sowie die Bewirtschaftung und Nutzung von Sportstätten. Zahlreiche Sparvorschläge umfassen die Verwaltung wie die organisatorische Zusammenlegung des städtischen
Immobilienmanagements, die Reduzierung der Gebäudereinigung sowie Personaleinsparung durch die Senkung von Standards.
Um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, ist ein jährlicher Konsolidierungsbedarf von etwa 18 Millionen anzustreben. Weitere Informationen sowie die aktuelle Liste mit allen
aktuellen Optionen nach der ersten Beratung mit der Politik sind unter
www.erkrath.de/hsk abrufbar.