Acht Monate Taschengeldbörse: Da ist noch Luft nach oben

Acht Monate Taschengeldbörse : Da ist noch Luft nach oben

Im März 2019 hatte der Seniorenrat zusammen mit dem Jugendrat offiziell seine Tätigkeit aufgenommen und die „Taschengeldbörse“ (TAB Erkrath) ins Leben gerufen. Seitdem sind acht Monate ins Land gegangen und der Erfolg stellt sich langsam, aber stetig ein. Für den Seniorenrat allerdings zu langsam.

Die „TAB Erkrath“ ist ein Angebot um zwei unterschiedliche Personengruppen zu bedienen. Zum einen die Menschen, meistens Ältere, die Hilfe benötigen um alltägliche Dinge zu erledigen. Sei es Rasen mähen, Einkaufen oder wenn es nur darum geht, sich mal mit einem Menschen zu unterhalten Auf der andere Seite diejenigen, die finanziell immer ein wenig Nachholbedarf haben, nämlich die Schüler. Dabei soll die „TAB Erkrath“ helfen beide Seiten zusammenzubringen. Unter dem Aspekt, dass in Erkrath rund 16.000 Senioren, das heißt Menschen über 60 Lebensjahre wohnen, ist es umso erstaunlicher, dass nicht mehr Hilfe in Anspruch genommen wird.

„Vielfach hört man das Argument ‚Wir benötigen keine preiswerten Jugendliche, wir können uns auch mehr leisten’“, sagt Tomo Kremerius vom Erkrather Seniorenrat. „Wer so argumentiert, hat den Sachverhalt nicht so richtig verstanden. Der Senioren- und der Jugendrat vermitteln lediglich Jugendliche an Menschen, die Hilfe benötigen.“ Der Begriff Taschengeldbörse steht für den Gedanken, dass die Jugendlichen für ein Taschengeld, empfohlen sind fünf Euro pro Stunde, die Arbeit verrichten. „Natürlich ist die Gestaltung des Entgelts ausschließlich eine Sache zwischen den beiden Vertragspartnern.“

Ihr Büro hat die Taschengeldbörse im Begegnungszentrum "Hand in Hand", Sedentaler Straße 16b, neben der Bäckerei Oebel an folgenden Tagen und Zeiten besetzt:
- Dienstag, 17 bis 19 Uhr
- Freitag, 17 bis 19 Uhr.

Die „TAB Erkrath“ ist unter der Rufnummer 02104/9571882 auch telefonisch zu den jeweiligen Sprechzeiten erreichbar.