Infoabend am 6. November: Wie wohnt es sich im Kreis Mettmann?

Infoabend am 6. November : Wie wohnt es sich im Kreis Mettmann?

Wohnen ist ein Menschenrecht. Allerdings wird es immer schwerer, dieses Recht einzufordern. Wohnraum ist knapp — auch im Kreis Mettmann. Das hat weitreichende Folgen für die sozialen Träger.

Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis der Menschen. Aber: Gerade in den Städten fehlt es an bezahlbarem und vor allem würdigem Wohnraum. Die Situation im Kreis Mettmann bildet da keine Ausnahme. Menschen mit Behinderung, obdachlose Menschen und auch Rentner stehen immer öfter vor dem Problem, dass sie ihr gewohntes Umfeld verlassen und erhebliche Einschränkungen ihrer Lebensqualität ertragen müssen.

Die Situation auf dem Wohnungsmarkt hat zudem weitreichende Auswirkungen auf die sozialen Träger. Einrichtungen in der Eingliederungshilfe müssen aus Mangel an bezahlbarem Wohnraum Menschen mit Betreuungsbedarf abweisen. Denn die ambulante Hilfe zum selbstständigen Wohnen greift nur, wenn die betroffenen Menschen eine eigene Wohnung haben.

"Die Wohnraumsituation ist kaum noch tragbar." sagt Anne Sprenger, Vorstandsvorsitzende des Paritätischen. "Daher setzen wir uns für eine soziale Wohnungspolitik ein. Es ist die Aufgabe der Politik, allen Menschen einen, ihren individuellen Bedürfnissen angemessenen, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wohnungspolitik ist Sozialpolitik. Geben wir ihr das Gewicht, das sie verdient!"

Unter dem Titel "Wohnen ist ein Menschenrecht!" lädt der Paritätische Kreis Mettmann am 6. November ab 18 Uhr ins Bürgerhaus Hochdahl, Sedentaler Straße 105, ein. Als Referenten konnten Sylvia Rietenberg, Fachreferentin für Wohnungspolitik des Paritätischen NRW und Jürgen Wördemann, Sachgebietsleiter Bereich Wohnungswesen Kreis Mettmann, gewonnen werden.

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