Lesung „Umarmen und loslassen“

Hochdahl · Im achten Schwangerschaftsmonat erfahren Shabnam und Wolfgang Arzt, dass ihr Kind vermutlich an einem schweren Chromosomen-Defekt leidet. Die Ärzte drängen sie zur Abtreibung, aber sie entscheiden sich für ihre Tochter.

Lesung: „Umarmen und loslassen“
Foto: 5921373/pixabay.com

Jaël kommt mit Trisomie 18 zur Welt, die von Ärzten prognostizierte Lebenserwartung beträgt wenige Stunden, Tage, Wochen. Doch Jaël wird 13 Jahre alt und prägt auf ihrem Weg alle, die sie kennenlernen, mit ihrer ansteckenden Lebensfreude, überbordenden Liebe und dankbaren Haltung zum Leben.

Mit absoluter Offenheit, voller Wärme und großer Zuversicht beschreiben ihre Eltern, Shabnam und Wolfgang Arzt, am Mittwoch, 4. Mai, von 18 bis 20 Uhr im Paul-Schneider-Haus, Schulstraße 2, was es bedeutet, ein Kind zu lieben – und zu verlieren. Ihre Lesung „Umarmen und loslassen“ findet in Kooperation mit dem Ambulanten Kinder- ujnd Jugendhospizdienst (KJHD) im Anschluss an den „Jahrestag der Kinderhospizarbeit 2022“ statt.

Ihre Geschichte macht Mut, an den Wert des Lebens zu glauben und schwierigen Situationen mit Optimismus und Humor zu begegnen. Vor allem aber zeigt sie, was für ein großes Vorbild ein kleines Mädchen sein kann. Der Eintritt ist frei – Spenden sind erbeten. Voranmeldung bis 27. April bei nicole.breloh@marienhaus.de

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