Fortlaufende Ermittlungen nach Bränden in Hochdahl

Großbrand in der Sandheide - Grundschule völlig zerstört : Fortlaufende Ermittlungen nach Bränden in Hochdahl

Wie von der Feuerwehr Erkrath und in zahlreichen Medien bereits ausführlich berichtet, kam es am späten Samstagabend des 1. Juni, an der Brechtstraße 11 im Erkrather Ortsteil Hochdahl, zu einem großen Brandgeschehen, bei dem die dortige Gemeinschaftsgrundschule Sandheide, trotz des unermüdlichen und stundenlangen Löscheinsatzes der Feuerwehr, nahezu komplett zerstört wurde.

Bisher liegen der Polizei auch aktuell noch keine konkreten Hinweise zur Brandursache vor. Erwartungsgemäß haben erste Untersuchungen am stark verwüsteten Brandort, die erst heute von den Brandexperten des Kommissariats 11 in Zusammenarbeit mit einem amtlichen Brandsachverständigen aufgenommen werden konnten, bis zur Stunde noch zu keinem definitiven Ergebnis geführt. Die polizeilichen Untersuchungen am Tatort sind aber auch noch nicht beendet und werden noch weitere Zeit in Anspruch nehmen.

Angesichts vorhergehender Brandgeschehen im Erkrather Ortsteil Hochdahl, bei denen wie berichtet bereits in den Vortagen diverse Müll- und Wertstoffcontainer sowie ein Klassenraum einer Schule an der Rankestraße von unbekannten Tätern in Brand gesetzt wurden, kann auch eine Brandstiftung an der Grundschule Sandheide aktuell nicht ausgeschlossen werden.

Bei der Klärung dieser schwerwiegenden Straftaten hofft die Polizei dringend auf Mitwirkung aus der Bevölkerung. Dazu nehmen die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, aber auch jede andere Polizeidienststelle und der polizeiliche Notruf 110, sachdienliche Hinweise jederzeit entgegen. Zum Schutz vor weiteren Taten gleicher Art hat die Kreispolizeibehörde Mettmann verstärkte Überwachungsmaßnahmen in Erkrath, insbesondere im Raum Hochdahl aufgenommen, an denen sowohl uniformierte, wie auch zivile Einsatzkräfte beteiligt sind.

Parallel dazu hofft die Polizei auf zeitnahe Hinweise aus der Bevölkerung, wenn es zu verdächtigen Beobachtungen kommen sollte, die auf erneute Brandlegungen schließen lassen könnten. Auch hierzu eignet sich der polizeiliche Notruf 110 in besonderer Weise.

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