Nachlese Erstes Boule-Spaßturnier bringt Generationen zusammen

Hochdahl · Die IG Nachbarn Hüttenstraße Hochdahl hat am 30. Mai ihr erstes Boule-Spaßturnier veranstaltet. Bei bestem Frühlingswetter kamen 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 21 bis 82 Jahren zusammen, um einen gemeinsamen Tag voller Spiel, Begegnungen und Gespräche zu erleben.

Foto: IG NACHBARN Hüttenstraße

Dank zahlreicher helfender Hände waren Pavillon, Tische und Stühle schnell aufgebaut sowie die Spielfelder vorbereitet. Auch nach dem Turnier packten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim gemeinsamen Abbau mit an.

Nach der Begrüßung und Einführung durch Sonja Quick startete das Turnier. Gespielt wurde in mehreren Runden mit immer wieder neu ausgelosten Teams. Durch die wechselnden Mannschaften hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, mit vielen unterschiedlichen Menschen gemeinsam zu spielen und ins Gespräch zu kommen.

In den Spielpausen waren die Schattenplätze sehr beliebt.

Foto: IG Nachbarn Hüttenstraße

Gerade diese Spielweise machte den Reiz der Veranstaltung aus. Aus zunächst teilweise unbekannten Gesichtern wurden im Laufe des Tages vertraute Gesprächspartner. Viele Teilnehmer lernten sich erstmals kennen und tauschten sich über Generationen hinweg aus. Am Ende des Tages gab es keine Fremden mehr.

Wie nachhaltig solche Begegnungen wirken können, zeigt die Aussage von Renate Odenthal aus der Boulegruppe der Johanniter-Begegnungsstätte: „Ich bin so glücklich über diesen Tag. Jetzt bin ich in Hochdahl endlich angekommen.“ Für die Interessengemeinschaft war diese Rückmeldung ein besonderer Beleg dafür, dass das Turnier weit mehr war als ein sportlicher Wettbewerb. Es schuf neue Kontakte, förderte das Miteinander und stärkte das Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit.

„Besonders gefreut hat mich, dass viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer weit über den eigentlichen Wirkungsbereich unserer Interessengemeinschaft hinaus gekommen sind“, sagt Sonja Quick von der IG der Nachbarn Hüttenstraße. „Ein großer Teil der Spieler stammt aus der regelmäßig stattfindenden Boulegruppe der Johanniter-Begegnungsstätte – einem Kooperationsprojekt mit der IG Nachbarn Hüttenstraße, das vor mehr als einem Jahr ins Leben gerufen wurde und sich großer Beliebtheit erfreut. Es ist schön zu sehen, wie Menschen aus unterschiedlichen Stadtteilen und Altersgruppen durch das Boulespiel zusammenfinden.“

Das sonnige Wetter sorgte für ideale Bedingungen, auch wenn die schattigen Plätze unter den Bäumen und der Pavillon zeitweise besonders gefragt waren. Für das leibliche Wohl sorgte eine gemeinsame Mitbringtafel, zu der alle Teilnehmer beitrugen und die ein kostenloses Turnier ermöglichte.

Bei der abschließenden Siegerehrung wurden alle Teilnehmer mit einer Urkunde geehrt und die erfolgreichsten Spieler des Tages ausgezeichnet. Den ersten Platz und damit den Wanderpokal gewann Torsten Schweizer. Auf den zweiten Platz spielte sich Martin Nowroth, den dritten Platz belegte Lili Opitz.

Auch Torsten Schweizer, aktives Mitglied der IG Nachbarn Hüttenstraße Hochdahl und Gewinner des Wanderpokals, zog ein positives Fazit: „Natürlich freue ich mich über den Turniersieg. Noch mehr freue ich mich darüber, dass wir einen Tag erlebt haben, an dem Menschen aller Altersgruppen miteinander gespielt, gelacht und gesprochen haben. Die immer wieder neu ausgelosten Teams haben dafür gesorgt, dass jeder neue Kontakte knüpfen und viele andere Teilnehmer kennenlernen konnte.“

Die Organisatoren ziehen ein durchweg positives Fazit. Das erste Boule-Spaßturnier der IG Nachbarn Hüttenstraße Hochdahl hat gezeigt, dass es oft nur wenig braucht, um Menschen zusammenzubringen: einen öffentlichen Platz für Begegnungen, einige Boulekugeln und Nachbarn, die bereit sind, miteinander ins Gespräch zu kommen. So entstand mit dieser Auftaktveranstaltung ein Tag voller neuer Bekanntschaften und gelebter Nachbarschaft, der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird.