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Sachstand zum Sanierungsprojekt Bürgerhaus: Bürgerhaus Hochdahl: Grundlagenermittlung liefert neue Erkenntnisse

Sachstand zum Sanierungsprojekt Bürgerhaus : Bürgerhaus Hochdahl: Grundlagenermittlung liefert neue Erkenntnisse

Nachfolgend ein kurzer Überblick zum aktuellen Sachstand rund um das „Sanierungsprojekt Bürgerhaus“.

Ausgangspunkt zur Teilnahme am Förderprogramm ommunalerKlimaschutz.NRW waren Überlegungen zur Sanierung der Lüftungsanlage des Bürgerhauses Hochdahl sowie ein entsprechender Förderantrag im Jahr 2018, der nicht bewilligt wurde. Im Zuge dieser Planungen wurde bekannt, dass ein erneuter Förderantrag bei umfassenderen Sanierungsarbeiten am Bürgerhaus positiv bewertet und Fördergelder für Erkrath möglich werden könnten. Dieser Antrag musste aufgrund der Einreichungsfristen jedoch relativ kurzfristig angemeldet werden. Aufgrund der knappen Frist arbeitete die Verwaltung unter hohem Druck, da die städtischen Planerinnen und Planer dieses Projekt parallel zu allen laufenden und anstehenden. Maßnahmen im gesamten Stadtgebiet umsetzen mussten. „Dieser Antrag war kein umfassend ausgearbeitetes Planungsprojekt, sondern das Ergreifen einer Chance auf Förderung, die uns bei der klimagerechten Sanierung des Bürgerhauses unterstützen könnte“, erklärt Bürgermeister Christoph Schultz. „Nach dem positiven Bescheid über die Fördergelder haben wir die Planungsarbeiten vertieft.“ Für das „Sanierungsprojekt Bürgerhaus“ wurde anschließend eine umfangreiche Grundlagenermittlung durchgeführt. Im Zuge dieser detaillierten Planungsarbeiten stellte sich heraus, dass die erforderlichen Arbeiten zur Erreichung der Förderziele den Kosten- und Arbeitsumfang des Projektes steigern und den Zeitplan wesentlich verlängern. Über die Risiken des Projektes sowie über die enge Zeitschiene wurde das zuständige Amt jederzeit durch den Technischen Beigeordneten der Stadt Erkrath auf dem Laufenden gehalten. „Die Erkenntnisse zum Projektumfang sind nicht auf Verfahrensfehler oder Versäumnisse zurückzuführen, sondern dem wesentlich tieferen Einstieg in die Materie durch die aufgenommene Planung sowie dem komplexen Gebäude geschuldet“, so Schultz. „Hätten wir die Planungsarbeiten in diesem Umfang zuerst durchgeführt, wäre die Einreichungsfrist verstrichen und wir hätten keinerlei Aussicht auf Förderung erhalten.“ Auf der Grundlage der neusten Erkenntnisse steht die Stadt Erkrath nun in Verhandlungen mit der Bezirksregierung: „Wir haben einen Termin vereinbart und werden die neuen Umstände und Grundlagen darlegen“, so der Bürgermeister. „Ich sehe diesem Gespräch positiv entgegen, da die Bezirksregierung das Projekt im Sinne des Klimaschutzes positiv sieht und Gesprächsbereitschaft signalisiert hat.“ Die umfangreiche Planung dient dazu, im späteren Sanierungsprozess vermeidbare Probleme aufzuzeigen und die komplexen Prozesse gut aufeinander abzustimmen. „Die Kolleginnen und Kollegen im Fachbereich haben mit dieser dezidierten Grundlagenermittlung eine sehr gute Leistung in relativ kurzer Zeit gezeigt. Bauprojekte sind keine Sprints und es liegt in der Natur der Sache, dass die Wegstrecke zu Anfang noch unbekannt ist“, bedankt sich Christoph Schultz für die geleistete Arbeit. Eine Empfehlung und entsprechende Entscheidungsvorlage seitens der Stadtverwaltung, wie nun mit dem Förderprogramm verfahren werden soll, wird derzeit erarbeitet und sobald wie möglich dem Bauausschuss vorgelegt.