Erkraths grüne Seite

Erkraths grüne Seite

Pfingststurm Ela hat das kleine Wäldchen an der Johannesberger Straße übel zugerichtet. Jetzt wird aufgeforstet.

(RG) Das bürgerschaftliche Engagement in Erkrath ist schon etwas ganz besonderes. Viele soziale Projekte gelingen durch aktive Mithilfe oder Spenden zur finanziellen Unterstützung. Einmal jährlich können wir uns am Aktionstag der Wirtschaft einen kleinen Überblick über viele kleine und große Projekte verschaffen. Als Pfingststurm Ela auch in Erkrath eine Schneise der Verwüstung hinterließ und dabei ganz besonders schlimm in dem kleinen Wäldchen an der Johannesberger Straße wütete, hat die Stadt über pflanzdeinenbaum.eu im letzten Herbst ein Spendenprojekt ins Leben gerufen. Im Dezember 2015 ging eine erste, anonyme Spende in Höhe von 42 Euro ein. Bis August 2016 folgten drei weitere kleinere Spenden.

Das Projekt, bei dem auf den 4.500 Quadratmetern Fläche 1.000 Roterlen und 200 heimische Sträucher gepflanzt werden sollten, drohte in weite Ferne zu rücken, bis das Erkrather Unternehmen Rackspeed auf der Suche nach einem nachhaltigen Engagement im September aufmerksam geworden ist. Kurz entschlossen hat Rackspeed die fehlende Restsumme gespendet.

"Bürgerschaftliches Engagement hat in dieser Stadt auch eine grüne Seite." freute sich Bürgermeister Christoph Schultz und pflanzte gemeinsam mit Alexandra Langstrof von der Spendenprojektplattform pflanzdeinenbaum.eu, Nina Köster und Simon Wodrich von Rackspeed, dem Revierförster Stefan Springer und einem Mitarbeiter des Landesbetriebes Forst und Wald NRW die erste von tausend 50 bis 80 Zentimeter hohen Roterlen ein.

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