Verlegung von Offenporigem Asphalt auf der A3: Bürgerinitiative sagt Dank

Verlegung von Offenporigem Asphalt auf der A3 : Bürgerinitiative sagt Dank

Es ist ausführlich berichtet worden, und viele haben es sicher schon bemerkt: Die im letzten Jahr begon­­nene Grunderneuerung der Autobahn A3 vom Kreuz Hilden bis zur Anschlussstelle Mettmann ist mittlerweile abschlossen.

Als letzte Maßnahme wurde der neue Fahrbahnbelag aufgetragen, ein Offenporiger Asphalt (OPA), oftmals auch "Flüsterasphalt" genannt.

Damit wurde eine langjährige Forderung der Bürgerinitiative "Echt laut in Erkrath" schließlich erfüllt. Durch den Einbau des OPA hat sich die bisher oft unerträgliche Lärmbelastung deutlich vermindert. Nimmt man die bisherige Situation — eine verschlissene Beton­decke — als Referenz, so kann man von einer Verminderung des Lärms um rund 7 dB(A) ausgehen. Dies entspricht rechnerisch einem Rückgang des Verkehrs um 80 Prozent. Für viele Anwohner der A3 ist der Autobahnlärm nun wirklich zu einem "Flüstern" geworden.

Die Bürgerinitiative "Echt laut in Erkrath" möchte dies als Anlass nehmen, sich noch einmal bei allen Beteiligten zu bedanken. Zuerst gilt der Dank den rund 7000 Bürgen, die die Initiative durch ihre Unterschrift (und oft auch darüber hinaus) unterstützt haben; speziell genannt sei dabei der Bürgerverein Hochdahl. Der Dank gilt aber auch dem Rat der Stadt Erkrath, wo alle Fraktionen einmütig zum Wohl der Bürger zusammengearbeitet haben, der Erkrather Verwaltung, die den Lärmaktionsplan erstellt und voran getrieben hat, und den vielen Abgeordneten des Landes und des Bundes, die ihre Stimme für den Lärmschutz erhoben haben. Weiter gilt er den zuständigen Stellen in Land und Bund, die sich den Erkrather Argumenten letztlich angeschlossen haben. Und schließlich gilt der Dank dem Landesbetrieb Straßenbau NRW, der die Maßnahme baulich umgesetzt hat.

Wie geht es nun weiter? In naher Zukunft sind der Abriss und die Erneuerung des Hauptbauwerks A3/A46 im Kreuz Hilden geplant. Im Zuge dessen soll, so hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW der Stadt Erkrath zugesichert, der OPA bis ganz an das Kreuz verlegt werden. Auch dies wäre ein Erfolg, dem man den langjährigen Bemühen der Erkrather zu verdanken hätte. Für die Lärmsanierung der A46 liegt der Ball aber bei den Nachbarstädten Haan und Hilden, auf derem Stadtgebiet sie liegt.

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