„Aktionsbündnis für Demokratie - gegen Rechtsextremismus in Erkrath“ Banner gegen Rechts hängen

Erkrath · Mit Hilfe der Feuerwehr und der Stadtverwaltung Erkrath konnte das „Aktionsbündnis für Demokratie - gegen Rechtsextremismus in Erkrath“ nun seine Banner an öffentlichen Plätzen in der Stadt aufhängen. Vorausgegangen war dem ein Aufruf an alle Bürger, Fotos ihrer Plakate, die sie bei der Demo gegen Rechts im Februar auf dem Europaplatz dabei hatten, zu fotografieren und an das Aktionsbündnis zu mailen.

 Einer der Banner am Hochdahler Markt.

Einer der Banner am Hochdahler Markt.

Foto: Aktionsbündnis für Demokratie gegen Rechtsextremismus

Zu finden sind nun die bunten und aussagekräftigen Banner beim SKFM Erkrath am Zaun zum Eingang der Tafel, am Hochdahler Markt zum Übergang Richtung Europaplatz und in Alt-Erkrath an der Markthalle.

„Wir bedanken uns hier ausdrücklich bei allen Zusendern der Fotos, die diese Collage für unsere Banner erst möglich gemacht haben“, sagt Sonja Maria Thompson vom „Aktionsbündnis für Demokratie - gegen Rechtsextremismus in Erkrath“.

Natürlich bleibt das nicht die einzige Aktion des Aktionsbündnis: Rund 55 Teilnehmer haben sich letzten Sonntag im Evangelischen Gemeindehaus eingefunden und der Vorführung des Theaters minestrone mit dem Titel „Geheimplan gegen Deutschland“ gelauscht. „Das Publikum hat sich fast vollzählig nachher noch zum Austausch bei einem leckeren Buffet zusammengesetzt. Der Eintritt ging komplett an die Recherchegruppe Correctiv, um deren Arbeit weiter zu unterstützen.“

Im Hinblick auf die kommende Europawahl hat das Aktionsbündnis noch mehrere Möglichkeiten zum Austausch und Diskussion geplant, unter anderem am 15. Mai auf dem Feierabendmarkt und am 23. Mai in allen drei Stadtteilen zum Thema „75 Jahren Grundgesetz“. Weiteres ist in Planung.

Wer Interesse an den Aktionen hat, kann sich unter Aktionsbuendnis_Erkrath@hotmail.com in einen Verteiler aufnehmen lassen. „Wir schicken regelmäßig Newsletter raus. Auch wer sich aktiv beteiligen möchte, kann sich hier melden und wir laden dann zum nächsten Treffen ein“, so Sonja Maria Thompson abschließend.

(nic)
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